David Preiß vom ASK Voitsberg
Ein junger Profiverein entwickelt sich
- Trainer und Manager David Preiß will stets mehr Professionalität in den Verein bringen.
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Am 2. August beginnt für den ASK Voitsberg ein neues Abenteuer, denn Amstetten kommt zum ersten Heimspiel in den Münzer Bioindustrie Sportpark. Trainer und Manager David Preiß will mit dem gesamten ASK-Team Schritt für Schritt die Infrastruktur auf allen Ebenen professionalisieren, nicht nur auf der Spielerebene.
VOITSBERG. Das Ziel des ASK Voitsberg im ersten Bundesligajahr ist laut Trainer und Manager David Preiß - er bekleidet diese Funktionen in Personalunion - klar: In der Liga ankommen, sich dort etablieren und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln. Der Verein stellte im Sommer am Spielersektor auf Profibetrieb um, Preiß hat 20 Feldspieler und vier Torleute zur Verfügung. Sechs Tage pro Woche wird gespielt oder trainiert.
- David Preiß wurde durch die Vergrößerung des Mitarbeiterstabs in mehreren Bereichen entlastet.
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Durch die Konkurrenz im eigenen Verein steigert sich die Trainingsintensität automatisch. Damit auf der körperlichen Ebene alle mitkommen, wurde die medizinische Abteilung des Vereins mit Leiter Bernd Prorok erweitert und auf ein neues Niveau gehoben. "Ein Riesenschritt", weiß Preiß. "Verletzte Spieler können schneller versorgt werden, die Untersuchungsfristen werden verkürzt und eine gezielte Behandlung ist ab dem Verletzungstag möglich. Das verkürzt wiederum die Rekonvaleszenz. Ich bekomme täglich ein medizinisches Update vom gesamten Kader. Dank Ärztin Kristina Hütter-Klepp, die bestens vernetzt ist, sind MR-Termine für die Spieler binnen 48 Stunden möglich."
Neue Funktionen im Verein
Mit Sebastian Svetits holten die Voitsberger einen profunden Video-Analysten vom SK Sturm, der auch für die Gegnerbeobachtung zuständig ist. Wolfgang Harrer ist der neue Vereinssekretär, der Preiß im Alltag stark entlastet. Durch die Aufstockung des Trainerteams ist es Preiß von Zeit zu Zeit möglich, auf die "Metaebene" zu wechseln. "Ich kann von einer anderen Warte aus besser beobachten und mit etwas Abstand auf das Geschehen blicken. Das verhindert den Tunnelblick und ist sehr wertvoll."
- Der ASK Voitsberg soll mittelfristig für die Lizenz zur 1. Liga ansuchen können.
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Auf seine Vision angesprochen, will Preiß immer mehr Professionalität in den ASK Voitsberg hineinbringen. "Es ist auch ein mittelfristiges Ziel um die Lizenz für die 1. Bundesliga ansuchen zu können. Neue Imagefilme, neues Logo, das sind erste Schritte. Die Voraussetzungen können wir insgesamt schaffen, der sportliche Erfolg ist allerdings schwer planbar." Dem Zufall wird nichts überlassen. Zu Auswärtspielen nach Vorarlberg reisen die Voitsberger bereits am Vortag mit dem Bus an, Trainingsorte und Übernachtungsmöglichkeiten wurden bereits gecheckt, immerhin wartet in der zweiten Runde schon das Match in Bregenz.
Großes Potenzial
Das Potenzial des Zuschauerschnitts in Voitsberg schätzt Preiß auf rund 1000 Fans pro Spiel, zum Start gegen Amstetten werden es sicher mehr werden. "Der Vorteil für uns als Aufsteiger ist, dass der Druck der Zuschauer nicht so extrem ist wie bei Sturm oder GAK. Aber auch die Planungen für die Winterpause inklusive Trainingslager und Testspielgegner laufen bereits, für die erste Länderspielpause wurde auch schon ein Gegner fixiert.
Und sportlich: Mit Marco Allmannsdorfer bleibt ein Kicker Kapitän, der bereits länger in Voitsberg ist. Und Jakob Jantscher? "Er ist ein sehr geerdeter Mensch, der voll mitzieht, sich gut anpasst und keine Starallüren raushängen lässt." Die letzten Testspielergebnisse lassen auf einen guten Start hoffen, am Samstag geht es zur 1. ÖFB-Cuprunde beim SC Donau in Wien.
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