Tierschützer fordern: Befreit den Husky!

Der Hinterhof, in dem der Husky gehalten wird, ist mit Kot übersät.
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  • Der Hinterhof, in dem der Husky gehalten wird, ist mit Kot übersät.
  • Foto: Verein Respektiere
  • hochgeladen von Peter Zellinger

RAABS. Erneut geraten Tierhalter aus der Gemeinde Raabs ins Visier von Tierschützern. Wie berichtet wurden einem Paar bereits im Jahr 2014  zwei Schäferhunde abgenommen, die angeblich zu füttern vergessen worden waren. Beide Tiere waren bis auf die Knochen abgemagert.

Vor wenigen Woche waren Tierschützer wieder vor Ort und entdeckten ein Dutzend Katzen im Haus, die in ihrem eigenen Kot lebten, darunter einige neu geborene Kätzchen. Die Halter gaben die Tiere freiwillig ab, wie man seitens der Bezirkshauptmannschaft betont.

Ein Husky stand aufgrund der schlimmen Verhältnisse ebenfalls im Visier, musste aber beim Haus bleiben. Jetzt machten Tierschützer erneut mit dramatischen Bildern auf die Lage des Tiers aufmerksam: der Hund wird in einem kleinen Innenhof gehalten. Der Boden ist mit Kot übersät. 

In einem Brief an Bezirkshauptmann Günter Stöger fordern sie die umgehende Abnahme des Tieres. Gegenüber den Bezirksblättern nimmt Bezirkshauptmann Günter Stöger Stellung: "Unser Amtstierarzt hat die Tierbesitzer seit Juli bis dato fünf Mal besucht und dabei auch Maßnahmen angeordnet um einen dem Tierschutzgesetz und der 2. Tierhaltungsverordnung entsprechenden Zustand herzustellen."

Nähere Informationen zum Verein unter: www.respektiere.at

Der Hinterhof, in dem der Husky gehalten wird, ist mit Kot übersät.
Nachdem dem Paar bereits Katzen abgenommen wurden, blieb der Husky zurück. Die Tierschützer vermuten das Paar hätte eine Hinterhofzucht starten wollen.

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