31.05.2017, 09:03 Uhr

Strecke für den ersten Waidhofner Halbmarathon wurde vermessen

Vermesser Reinhard Sachs, Bernhard Höllrigl und Gerhard Eichinger vom LTU bei Kilometerpunkt 4. (Foto: LTU Waidhofen)

Höchste Präzision für den Halbmarathon am Radweg

WAIDHOFEN. Der 1. Waidhofner Thayarunde Halbmarathon am 10. Juni steht bevor. Zuvor musste aber die Strecke peinlich genau vermssen werden. Reinhard Sachs, einer der beiden in Österreich lizenzierten AIMS-Vermesser, fuhr die Halbmarathonstrecke am Thayarunde-Radweg und in der Waidhofner Innenstadt nach international einheitlichen Kriterien ab und ermittelte damit die einzelnen Laufkilometer und den genauen Wendepunkt in Höhe Peigarten/Merkengersch.

Dies erfolgt mit einem normalen Fahrrad, an dem ein sogenannter Jones Counter angebracht ist, der die Umdrehungen des Rades zählt. Vor dem Lauf wird das Vorderrad kalibriert, sodass genau gesagt werden kann, wie viele Zentimeter eine Umdrehung ausmacht. Daraus ergibt sich die Anzahl der Umdrehungen, die für genau einen Kilometer erforderlich sind - ganz genau sind es 1.001 Meter, denn es muss ein "Unsicherheitsfaktor" von einem Promille miteingerechnet werden.

Diese Methode ist vom Internationalen Leichtathletik Verband und von der Association of International Marathons and Road Races anerkannt. Alle IAAF/AIMS vermessenen Laufstrecken über die klassischen Distanzen (10 km, 10 Meilen, Halbmarathon, 25 km und Marathon) werden von den nationalen Leichtathletikverbänden anerkannt und die Zeiten können in die Bestenlisten genommen werden.

Die ganze Halbmarathonstrecke ist bereits mit roten Kilometermarkierungen ausgestattet.
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