08.06.2017, 10:09 Uhr

Glasfaser: Im Juli gehen Fistritz, Ellends und Seebs online

Rainer Miksche koordiniert den Glasfaserausbau im Bezirk Waidhofen.

Datenhighway für die Region: 20 Millionen für modernes Netz in der Region

BEZIRK WAIDHOFEN. Während sich andere noch ein wenig in Geduld üben müssen, geht der Glasfaserausbau in Teilen von Groß Siegharts und Ludweis-Aigen derzeit zügig voran. So werden aktuell die Tiefbauarbeiten abgeschlossen und der "Point of Presence" genannte Knotenpunkt geht dieser Tage ans Netz. Somit können Ende Juni bereits die ersten Haushalte in Fistritz, Ellends und Teilen von Seebs den Datenhighway nutzen, wie Rainer Miksche, Breitbandkoordinator für die Region, erklärt. Rund 20 Millionen Euro werden allein in der Kleinregion in den Ausbau der Netzinfrastruktur investiert. "Das ist das größte Infrastrukturpaket der letzten Jahre. Andere Regionen beneiden uns darum und hätten einen solchen Ausbau auch gern", so der Glasfaser-Profi. Für den Standort ein handfester Vorteil: "Wir können jetzt den Vorsprung auf der Datenautobahn nutzen." Vor allem große Unternehmen im Bezirk profitieren: die Datenmengen werden immer größer, manche Vorgänge finden schon vollständig in der Cloud - sprich nur noch über Online-Speicher - statt. "Die Firma Pollmann etwa wünscht sich schon sehr lange einen Ausbau. Im Herbst wird es dann auch in Karlstein so weit sein", so Miksche.

Die Breitband-Infrastruktur ist die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Denn eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist Basis für Wachstum und Innovationskraft sowie wesentliche Grundlage für Wirtschaft und Betriebe. Dazu baut die NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) (eine Tochter der ecoplus) ein Glasfasernetz überall dort, wo Marktversagen herrscht, d.h. wo kein anderer Marktanbieter den vollständigen Glasfaserausbau bis zum Haushalt durchführt.
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