5.000-Kilometer-Abenteuer
Auf der Honda Hornet bis ans Schwarze Meer – Mission erfüllt
- Christoph Bartl aus Götzens erreichte mit seiner Honda CB750 Hornet nach mehr als 5.000 Kilometern das Schwarze Meer.
- Foto: Bartl
- hochgeladen von Pascal Pali
Elf Tage, mehr als 5.000 Kilometer und unzählige Eindrücke: Christoph Bartl aus Götzens hat seine außergewöhnliche „Karpatenjäger“-Tour erfolgreich beendet. Der 31-Jährige war mit seiner Honda CB750 Hornet ohne großen Windschutz von Tirol durch Osteuropa bis ans Schwarze Meer und wieder zurück unterwegs.
GÖTZENS. Bereits vor der Abfahrt stand fest: Die Reise sollte beweisen, dass große Motorradabenteuer nicht zwingend eine teure Reiseenduro benötigen. Nun ist die Mission erfüllt und die Bilanz des Tirolers fällt durchwegs positiv aus.
Bären, Berge und spektakuläre Straßen
Besonders beeindruckt zeigte sich Christoph von Rumänien. Neben der einzigartigen Landschaft sorgten vor allem Begegnungen mit Tieren für unvergessliche Momente.
„Ich habe unzählige Bären in freier Wildbahn gesehen. Das war teilweise ein mulmiges, aber gleichzeitig unglaubliches Gefühl“
berichtet der Götzner.
Auch die beiden berühmten Hochgebirgsstraßen Transfăgărășan und Transalpina in den Karpaten wurden zu den Höhepunkten der Reise. Während der Transfăgărășan mit seinen zahlreichen Kurven und Serpentinen für Begeisterung sorgte, beeindruckte die Transalpina vor allem mit ihren spektakulären Ausblicken.
„Das Panorama dort oben sieht aus wie aus einem Kinofilm. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass ich diese Straßen gefahren bin“
erzählt Christoph.
- Christoph dokumentierte seine Reise durch Rumänien mit zahlreichen Fotos und Videos.
- Foto: Bartl
- hochgeladen von Pascal Pali
Zwischen Geschichte und kleinen Herausforderungen
Neben den Motorradstrecken nahm sich der Tiroler auch Zeit für Sehenswürdigkeiten entlang der Route. Das Schloss Bran sowie die historische Stadt Sighișoara gehörten zu den besonderen Stationen der Reise.
Ganz ohne Herausforderungen blieb die Tour aber nicht. Auf einigen Landstraßen in Rumänien wurde Christoph von freilaufenden Hunden verfolgt. In diesen Situationen waren Konzentration und ein kühler Kopf gefragt.
- Die Honda CB750 Hornet mit dem Namen „Yasu“ meisterte die gesamte Strecke ohne technische Probleme.
- Foto: Bartl
- hochgeladen von Pascal Pali
Ankunft am Schwarzen Meer
Nach zahlreichen Kilometern erreichte Christoph schließlich sein großes Ziel: das Schwarze Meer. Direkt am Wasser hielt er den besonderen Moment gemeinsam mit seiner Honda CB750 Hornet fest.
Auf seine Maschine kann der 31-Jährige besonders stolz sein. Die Honda mit dem Namen „Yasu“ absolvierte die gesamte Strecke ohne technische Probleme.
„Ich bin unfassbar stolz auf mein Motorrad. Die Hornet hat diese Strecke meisterhaft durchgezogen und war ein absolut zuverlässiger Weggefährte“
sagt Christoph.
- Nach zahlreichen Kilometern erreichte der Götzner sein großes Ziel am Schwarzen Meer.
- Foto: Bartl
- hochgeladen von Pascal Pali
Nächste Projekte bereits geplant
Nach der Rückkehr nach Tirol wartet nun die nächste Arbeit auf den Motorradreisenden. Zahlreiche Fotos und Videos müssen gesichtet und zu einem Film verarbeitet werden. Außerdem plant Christoph Vorträge über seine Rumänien-Reise, bei denen er seine Erlebnisse und Bilder mit anderen Motorradfans teilen möchte. Und auch die nächste Tour ist bereits Thema. Der Helm bleibt zwar vorerst liegen, doch die nächsten Abenteuer sind bereits in Planung.
Wer die Reise noch einmal nachverfolgen möchte, findet Bilder und Eindrücke auf Instagram unter @chrisse_on_wheels im Highlight-Ordner „Rumänien“.
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