Schule im Wald
So wurde der Wald rund um Mutters zum spannenden Klassenzimmer
- Gemeinsam den Wald entdecken: Das konnten die Volksschülerinnen und Schüler aus Mutters.
- Foto: KEM Westliches Mittelgebirge
- hochgeladen von Alicia Martin Gomez
Beobachten, entdecken und selbst mitanpacken: Die Kinder der Volksschule Mutters verbrachten einen besonderen Schultag mitten in der Natur.
MUTTERS. Der Wald rund um die Mutterer Alm wurde am Montag, dem 6. Juli, zum Lernort für die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Mutters. Statt Schulbänken erwarteten die Kinder Bäume, Waldboden und zahlreiche spannende Aufgaben. Von der ersten bis zur vierten Klasse waren alle als Walddetektive unterwegs und entdeckten die Natur aus einer neuen Perspektive
.
Lernen mitten im Wald
An verschiedenen Stationen beobachteten die Kinder behutsam Insekten und lernten heimische Waldbewohner wie Fuchs, Marder und Mäusebussard näher kennen. Mit Tschurtschen, Moos und Ästen entstanden außerdem kreative Naturkunstwerke. Gleichzeitig erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass der Wald nicht nur Lebensraum, sondern auch ein Ort ist, der gepflegt werden muss. Deshalb halfen sie auch bei einfachen Arbeiten zur Waldpflege mit.
- Bei den Stationen konnten auch Waldtiere kennengelernt werden.
- Foto: KEM Westliches Mittelgebirge
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Ein besonderes Erlebnis war das Fällen eines rund 60 Jahre alten Baumes. Die jungen Walddetektivinnen und Walddetektive zählten danach aufmerksam die Jahresringe und konnten so das Alter des Baumes nachvollziehen. Auch ein komplexes Thema wie die Photosynthese wurde verständlich vermittelt. Bei einem Fangspiel schlüpften die Kinder selbst in die Rollen von Bäumen und CO2 Molekülen und erfuhren auf spielerische Weise, wie dieser natürliche Prozess funktioniert.
- Wenn die Natur zum Klassenraum wird.
- Foto: KEM Westliches Mittelgebirge
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Fachleute am Werk
Organisiert wurde der Naturtag vom e5 Team Mutters. Unterstützung kam von engagierten Fachpersonen aus den Bereichen Jagd und Forstwirtschaft, von den Tiroler Schutzgebietsbetreuerinnen und Schutzgebietsbetreuern sowie von der KEM Westliches Mittelgebirge.
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