Erste Projektpunkte fix
Belvederegasse wird vor neuem Schulgebäude verkehrsberuhigt
- Die Pläne zur Umgestaltung der Belvederegasse im Bereich des neuen Schulgebäudes wurden vorgestellt. Fix ist: Ein Teil der Belvederegasse wird autofrei.
- Foto: LA 21/Alex Hauff
- hochgeladen von Nathanael Peterlini
Der Vorplatz des neuen Schulgebäudes in der Belvederegasse soll umgestaltet werden. Nun sind die ersten Eckpunkte des Projekts bekannt: Ein Teil der Straße soll zur verkehrsberuhigten Zone werden.
WIEN/WIEDEN. Die Volksschule am St.-Elisabeth-Platz bekommt ein Zweitgebäude, um besser für den Nachmittagsunterricht gewappnet zu sein. Die Arbeiten laufen, derzeit geht die Bezirksvorstehung davon aus, dass die Einrichtung im Februar 2027 in den Betrieb gehen kann.
Während in der Belvederegasse fleißig am Projekt gewerkelt wird, lässt sich am Horizont bereits der nächste Bauschritt erahnen. Um den Kindern einen sicheren Schulweg und Aufenthalt vor der Schule zu ermöglichen, soll der Vorplatz des Gebäudes umgestaltet werden. Bei einem Informationsnachmittag taten jüngst Anrainer, Kinder, Eltern und Lehrer ihre Meinung kund.
Durchzugsverkehr gestoppt
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschten sich Grünflächen, Sitzgelegenheiten und Spielmarkierungen, auch der Bedarf nach Lademöglichkeiten wurde angesprochen. Die Rückmeldungen werden jetzt in die zu erarbeitenden Pläne hinzugezogen – die ersten Eckpunkte des Projekts stehen aber schon fest.
Der Straßenabschnitt soll jedenfalls verkehrsberuhigt und der Schulvorplatz damit der nächste autofreie Standort auf der Wieden werden, erklärt Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ).
Zwei Anträge für den Platz
Verankert ist der Vorschlag mit inhaltlich abgestimmten Anträgen von der SPÖ und den Grünen in der Bezirksvertretungssitzung im Dezember 2025. Beide forderten einen Vorplatz und ein neues Verkehrssystem zwischen den zwei Schulgebäuden.
- Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) erklärt gegenüber MeinBezirk, nur noch Ladetätigkeiten sowie Anrainerinnen und Anrainer dürfen mit Autos verkehren.
- Foto: LA 21/Alex Hauff
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Die Grünen äußerten zudem den Wunsch, zwischen dem St.-Elisabeth-Platz und der Viktorgasse – die Seitengasse kurz vor dem Zweitgebäude – eine Fußgängerzone einzurichten.
Wie Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) erklärt, werden im Bereich nur noch Zu- und Abfahrten zu Garagenstellplätzen und Ladetätigkeiten möglich sein. Priorität hat die Sicherheit der Kinder, deren Anforderungen decken sich mit dem Wunsch der Anrainer nach mehr Freiraum.
Die nächsten Schritte
Es ist ein auf der Wieden bekanntes Manöver: "Ende August bzw. Anfang September starten die Arbeiten der Magistratsabteilung 31 – Wiener Wasser an den Leitungen, die voraussichtlich bis Oktober dauern", informiert die Bezirksvorstehung.
Die Arbeiten werden ausgenutzt, direkt danach beginnt die MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau mit dem Umbau des Straßenabschnitts. Die Bezirksvorstehung geht davon aus, dass der Vorplatz bis Frühjahr 2027 fertiggestellt sein wird – rund um den Zeitraum der Inbetriebnahme des Zweitgebäudes.
So steht "der neue Schulvorplatz Kindern und Anwohnenden mit Beginn der warmen Jahreszeit zur Verfügung", heißt es aus dem Wiedner Amtshaus. Bis zum Beginn der Arbeiten bleibt noch Zeit, die Wünsche der Wiedner ins Projekt zu integrieren – sei es Tischtennistisch oder Ladefläche. Die konkreten Pläne werden in den nächsten Monaten vorgestellt.
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