Komplett durchgeknallt
Gespuckt, gebissen, massakriert – Auf der Wieden war die Nacht wild
- Der Einsatz in der Nacht im Drasche-Park war für die Polizei herausfordernd. (Symbolbild)
- Foto: Spitzi/Smarterpix
- hochgeladen von Christiane Appel
Ein junger Mann soll in der Nacht auf Sonntag ausgerastet sein, er soll Parkbesucherinnen und Polizistinnen angegriffen haben. Jetzt befindet er sich in Gewahrsam.
WIEN/WIEDEN. In der Nacht auf Sonntag soll ein 32-Jähriger im Alois-Drasche-Park mehrere Frauen belästigt haben. Polizistinnen und Polizisten haben gemeinsam mit einer Diensthundeeinheit den Verdächtigen rasch gestellt. Laut Exekutive wirkte er durch Suchtmittel beeinträchtigt.
Plötzlich stürmte der Mann auf die Beamten zu, er soll eine Hundeführerin angespuckt, an den Unterarmen gepackt und ihr mit seiner Stirn mehrere Stöße gegen den Kopf versetzt haben. Die Polizistin trug Verletzungen davon.
Mehrfach um sich getreten
Daraufhin wollten die Beamten den Verdächtigen unter Anwendung von Gewalt festnehmen. Er soll sich heftig zur Wehr gesetzt und mehrfach um sich getreten haben. Die Polizisten haben ihm daher Hand- und Fußfesseln angelegt und bei ihm Cannabis sichergestellt.
- Der Verdächtige musste an Händen und Füßen gefesselt werden. (Symbolbild)
- Foto: pixabay.com / Sparks_Cologne
- hochgeladen von Christiane Appel
Die belästigten Frauen gaben im Zuge der Erhebungen an, dass der 32-Jährige zuerst versucht habe, eine 29-Jährige auf einer Parkbank gegen ihren Willen zu küssen. Als sie sich wehrte, soll er ihr ins Kinn gebissen, sie geschlagen und ihr einen glühenden Zigarettenstummel ins Gesicht gedrückt haben.
Helferinnen attackiert
Zwei Frauen, die ihr helfen wollten, soll der Verdächtige ebenfalls attackiert haben. Eine Frau soll er gewürgt, der anderen das Oberteil zerrissen haben. Zudem soll er wieder versucht haben, beide zu küssen beziehungsweise zu beißen. Die Wiener Berufsrettung versorgte die 29-Jährige und lieferte sie anschließend in ein Krankenhaus ein.
Die Beamten erstatteten Anzeige gegen den Mann unter anderem wegen Verdachts auf mehrfache Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Er befindet sich in Haft, eine Vernehmung war bis Sonntagvormittag nicht möglich.
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