Wiener Landkrimi
Fernsehstars in der Achterbahn

Die Wiener Schauspieler Andreas Lust (links) und Wolf Bachofner stehen für den Landkrimi "Achterbahn" gemeinsam vor der Kamera.
  • Die Wiener Schauspieler Andreas Lust (links) und Wolf Bachofner stehen für den Landkrimi "Achterbahn" gemeinsam vor der Kamera.
  • Foto: Markus Spitzauer
  • hochgeladen von Maria-Theresia Klenner

Im neuen Wiener Landkrimi "Achterbahn" zeigen die beiden "Schnell ermittelt"-Publikumslieblinge Wolf Bachofner und Andreas Lust eine wenig sympathische Seite.

WIEN. Am Mittwoch, den 12. Dezember kehrt Tobias Moretti als Wiener Polizist zurück auf die Fernsehbildschirme. Allerdings hat die Rolle des Josef „Seff“ Vilser im neuen Landkrimi wenig gemeinsam mit Morettis sympathischen Kriminalinspektor Richard Moser aus "Kommissar Rex". In "Achterbahn" ermittelt Moretti als koksender und vom Leben gezeichneten Polizeimajor in der Wiener Unterwelt, der obendrein als Vater keine gute Figur macht.

Ihm zur Seite steht Wolf Bachofner, der als Polizeipräsident Elsbacher ebenfalls fernab des Publikumlieblings Franitschek aus "Schnell ermittelt" agiert. "Der Elsbacher ist ja kein besonders Lieber und die Rolle ist keine sehr große, aber sie ist auf ihre Art und Weise sehr dominat. Es gibt auch keine kleine Rollen, nur kleine Schauspieler", so Bachofner, der oft als Franitschek angesprochen wird. "Mehr noch als Höllerer, doch das auch immer noch", lacht Bachofner, der von 1994 bis 1999 den Kriminalinspektor Peter Höllerer in "Kommissar Rex" gab.

Mimt Bachofner in "Achterbahn" wenigstens dem Anschein nach als Polizeipräsident einen "Guten", wechselt sein "Schnell ermittelt"-Kollege Andreas Lust in "Achterbahn" offiziell die Seite und arbeitet als „Brada“ Zlatko Vraz für einen Wiener Unterwelt-Capos. "Achterbahn sollte man sich ansehen, um den Tiroler Moretti als Wiener zu erleben", streut Lust seinem Kollegen Rosen. 

Krimis als Quotenhit

Begonnen hat Lust wie Bachofner als Theaterschauspieler, konzentriert sich aber seit Jahren auf das Filmbusiness. "Mittlerweile stehe ich lieber vor der Kamera als auf der Bühne. Da kenne ich mich besser aus und gehe auf." Dass diese Filme vorwiegend im Krimigenre angesiedelt sind, wählt der Schauspieler nicht bewußt. "Es gibt wesentlich mehr Krimidrehbücher. Ich lese und schaue zwar gerne privat Krimis, aber wenn es mehr andere Drehbücher geben würde, würde ich die auch gerne spielen."

Generell wählt Lust seine Rollen in erster Linie nach der Geschichte aus. "Wenn ich mir vorstellen kann, dass ich die Figur, die mir angeboten wird, spielen kann und ich irgendeine emotionale Bindung zu ihr habe, ist das schon einmal die Hälfte der Miete. Wenn ich dann den Regisseur treffe und mich mit ihm verstehe, sage ich zu."

Die Arbeit mit "Achterbahn"-Regisseur Wolfgang Murnberger war auch für Wolf Bachofner ein Argument für den Film: "Es gibt immer mehrere Parameter für die Auswahl der Drehbücher. Die Rolle des Elsbacher fand ich interessant und mit dem Wolfgang Murnberger zusammen zu arbeiten ist immer ein Vergnügen."

Zur Sache

Der Wiener Landkrimi "Achterbahn" ist am Mittwoch, 12. Dezember um 20:15 Uhr auf ORF 1 zu sehen und der Auftakt zu zwei weiteren Landkrimis aus Oberösterreich (Ausstrahlung: 19. Dezember) und dem Burgenland (Ausstrahlung: 15. Jänner).

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