Jubiläum
Spendengala zu 30 Jahren Jüdisches Museum Wien im Palais Eskeles
- Beim Jüdischen Museum Wien im Palais Eskeles lud man zur Spendengala.
- Foto: Ouriel Morgensztern
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Seit mittlerweile 30 Jahren befindet sich das Jüdische Museum Wien im Palais Eskeles. Zum Jubiläum fand eine Spendengala im Palais statt, 100.000 Euro kamen so zusammen.
WIEN/INNERE STADT. Das Jüdische Museum Wien feierte zuletzt sein 30-jähriges Bestehen im Palais Eskeles. Rund 130 Festgäste, darunter Botschafter aus verschiedenen Ländern, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) und Ariel Muzicant, Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, fanden sich im altehrwürdigen Palais Eskeles dazu ein.
Im Mittelpunkt stand die Arbeit der letzten drei Jahrzehnte des Jüdischen Museum Wiens: das Sammeln, Bewahren und Vermitteln jüdischer Geschichte, Kunst und Kultur in Wien und Österreich. Auch wenn man erst wieder 1993 den Standort in der Dorotheergasse 11 innehat, so gehen die Wurzeln des Jüdischen Museums doch weit zurück.
- Das Jüdische Museum Wien im Palais Eskeles.
- Foto: Jüdischen Museum Wien
- hochgeladen von Fabian Franz
1895 wurde as weltweit erste Jüdische Museum in Wien gegründet. Nach der Übernahme der Nationalsozialisten und dem Anschluss an das Deutsche Reich im Jahr 1938 wurde das Museum 1993 vom damaligen Bürgermeister Helmut Zilk (SPÖ) im Palais angesiedelt. Das Museum ist dabei im Eigentum der Wien Holding. Heute beherbergt es eine der größten und bedeutendsten Judaica-Sammlungen weltweit. Sie ist ein kostbares Erbe der bis 1938 drittgrößten jüdischen Gemeinde Europas.
Ort für Dialog und Bildung
Die Direktorin des Hauses, Barbara Staudinger, erklärte am Festabend die Bedeutung des Jüdischen Museums als einen herausragenden Ort des Dialogs und der Bildung. Dem schloss sich Kulturstadträtin Kaup-Hasler an und versicherte um die große gesellschaftliche Relevanz des Hauses, das weit über Wien hinausstrahle, besonders in Krisenzeiten.
- Leiterin Barbara Staudinger und der israelische Botschafter David Roet bei der Spendengala im Jüdischen Museum Wien.
- Foto: Ouriel Morgensztern
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Der israelische Botschafter David Roet unterstrich die Bedeutung der kulturellen Verbindung zwischen Israel und Österreich, die auch durch dieses Museum ihren Ausdruck findet. Chefkurator Hannes Sulzenbacher kündigte wiederum die bevorstehende Neukonzeption der Dauerausstellung an und gewährte erste Einblicke in die kuratorischen Überlegungen.
Essay aus Auschwitz
Die Schauspielerin Birgit Minichmayr sollte der Veranstaltung ein Glanzlicht aufsetzen und fesselte das Publikum mit einer bewegenden Lesung eines Essays des Auschwitz-Überlebenden Jean Améry. Musikalisch trug die A-cappella-Gruppe "Music4tonight" zur Atmosphäre bei.
- 100.000 Euro kamen bei einer Silent Auction zusammen.
- Foto: Ouriel Morgensztern
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Insgesamt kamen dank verschiedenster Sponsoren an diesem Abend bei einer Silent Auction 100.000 Euro für das Haus zusammen. Es sollte die bislang finanziell erfolgreichsten Spendengala des Jüdischen Museums Wien sein. Auch die nächste Spendengala wird bereits geplant. Diese soll am 18. Mai 2025 stattfinden, anlässlich der Gründung des weltweit ersten Jüdischen Museums in Wien 1895.
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