Bundesliga
Rapid und Austria Wien stehen hitzige Auftaktspiele ins Haus
- Rapid Wien erwartet zum Frühjahrsauftakt ein echter Kracher: am Freitag, 10. Februar, trifft man in Graz auf Sturm.
- Foto: GEPA pictures/ Wien Energie
- hochgeladen von Tobias Schmitzberger
An diesem Wochenende startet die Frühjahrssaison der österreichischen Bundesliga! Die BezirksZeitung gibt einen ersten Überblick über die Auftaktspiele der Wiener Vereine. Während mit Sturm Graz gegen Rapid Wien gleich ein Kracher ins Haus steht, ist die Wiener Austria gegen die Austria aus Klagenfurt gleich gehörig unter Druck.
WIEN. Man hört die besten Pferde schon mit den Hufen scharren – oder eigentlich die Kicker mit den Schuh-Stollen. Denn an diesem Wochenende ist es wieder so weit, die Österreichische Admiral Bundesliga startet. Sprich: Ab sofort muss das Runde wieder ins Eckige, es werden sowohl Meister der Herzen als auch der Schmerzen gekürt – und ja, vermutlich steht auch wieder das eine oder andere Sechs-Punkte-Spiel auf dem Programm.
Aber genug der Phrasendrescherei. Mit Freitag, 10. Februar, beginnt die Frühjahrssaison auch für die Wiener Vereine. Dabei bestreitet der SK Rapid Wien um 20.30 Uhr (live im "ORF 1" zu sehen) gleich ein Prestige-trächtiges Auswärtsspiel, in Graz trifft man auf den aktuellen Tabellen-Zweiten Sturm. Ein durchaus pikantes Duell zweier Traditionsklubs, das zweifellos einen spannenden Auftakt verspricht.
Mit breiter Brust ins Top-Spiel
Beide Teams sind dabei mit einem Erfolg aus der Winterpause heraus gestartet. Während Rapid Wien im Uniqa ÖFB Cup vergangene Woche den Wolfsberger AC mit 3:1 in der Verlängerung niederkämpfen konnte, gelang Sturm Graz ein richtiges Kunststück und man besiegte Serien-Cupsieger Red Bull Salzburg dramatisch mit 5:4 im Elfmeterschießen. So können beide Teams nun mit breiter Brust in das Top-Spiel der Runde gehen.
- Der Grün-Weiße Patrick Greil war schon bei der ersten Partie dieser Saison dabei, als Rapid mit 2:1 in der Allianz Arena gegen Sturm Graz verlor.
- Foto: GEPA pictures/ Wien Energie
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Die Ausgangssituation ist in der Tabelle aber trotzdem recht unterschiedlich. Während nämlich Sturm Graz mit 33 Punkten "nur" sechs Punkte hinter Red Bull Salzburg liegt, ist Rapid mit 24 Punkten Tabellenvierter. Sie brauchen dabei also noch einige Zähler, um die Top-6 abzusichern, die nach der Punkteteilung in der 22. Runde zum Verbleib im oberen Meister-Playoff berechtigt. Die Tabelle ist hier noch relativ eng beisammen, Austria Wien ist derzeit Tabellen-Siebter und hält bei 20 Zählern. Sprich: Sturm kämpft darum, den Anschluss an die Tabellenspitze zumindest halbwegs zu halten, Rapid Wien um das Absichern der Top-6.
Austrianer unter Druck
Ganz anders ist die Situation bei Austria Wien, die hier sportlich stärker unter Druck steht – auch ihr Ziel sind natürlich die Top-6, die Lust auf die untere Qualifikationsgruppe dürfte maximal beschränkt sein. Dafür braucht man aber Punkte, und dazu am besten gegen den ersten Gegner im Frühjahr: am Sonntag, 12. Februar, um 17 Uhr empfangen die Veilchen Austria Klagenfurt in der Generali Arena. Die Kärntner liegen mit 21 Punkten genau einen Zähler vor den Wienern, es handelt sich damit schon um das erste 6-Punkte-Spiel im neuen Jahr; ein Euro wurde schon wieder ins Phrasenschwein geworfen.
- Im Testmatch gegen den FAC setzte es für die Wiener Austria noch ein 1:1; hier mit Mittelfeld-Spieler Matthias Braunöder am Ball.
- Foto: FK Austria Wien/Köhler
- hochgeladen von Tobias Schmitzberger
Für die Veilchen gibt es dabei auch ein Debüt: Michael Wimmer bestreitet sein erstes Pflichtspiel als Cheftrainer für seinen neuen Verein. „Ich stehe für einen mutigen, frechen, aktiven, intensiven und zielstrebigen Fußball“, sagte er bei seiner Präsentation. Wie dieser Fußball nun auf dem Platz ausschaut, wird sich nun vielleicht schon gegen Austria Klagenfurt zeigen.
Anders als die Austria haben die Kärntner Kicker dabei schon ein Pflichtspiel in den Beinen. Im ÖFB Cup verlor man 1:0 gegen LASK Linz, wobei man weitestgehend chancenlos war. Ob hier eine Leistungssteigerung ins Haus steht, wird sich bald zeigen. Zu sehen ist das Spiel auf "Sky Sport Austria".
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