Steuerreform
CO2-Steuer wird Heizen für viele Wiener verteuern

Gasthermen sind noch in vielen Wiener Wohnungen zu finden.
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Das Heizen wird teurer – vor allem, wenn man eine Gastherme hat, so wie in Wien viele Haushalte.

WIEN. Die Kosten für Strom und Gas steigen. Das rechnet, wie berichtet, das Vergleichsportal durchblicken.at vor. Laut Portal hätten sich bereits beinahe 200 Tarife in den letzten 14 Tagen erhöht. Geschäftsführer Reinhold Baudisch erwartet für die österreichischen Haushalte 2022 Mehrkosten für Energie von bis zu 25 Prozent. Begründet wird dies mit dem aktuellen Preisanstiege in ganz Europa. Alle Strom- und Gasanbieter in Österreich werden ihre Preise spätestens im kommenden Winter weiter anheben, heißt es. Zudem plant die Bundesregierung im Rahmen der Steuerreform eine Bepreisung von CO2-Emissionen ab dem nächsten Sommer. Diese Maßnahme dürfte das fossile Heizen noch weiter verteuern.

Heizt du mit einer Gastherme?

Wiener Wohnen stellt um

In Wien dürfte das viele Wohnungen betreffen. Dabei soll aber der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas bis zum Jahr 2040 erfolgen. Jedoch heizt noch etwa die Hälfte der Wohnungen in der Bundeshauptstadt mit Gas. An dem Problem wird aber gearbeitet. Seitens Wiener Wohnen heißt es, dass ungefähr die Hälfte der 220.000 Gemeindewohnungen schon auf Fernwärme umgestellt wurden.

Wiener Wohnen arbeitet daran, Gasthermen immer weiter zu reduzieren.

"Jede Leerwohnung, die frei wird, wo Fernwärme verfügbar ist, wird angeschlossen. Das sind rund 1.000 Wohnungen pro Jahr", so Patrick Piegler, Leiter der Energietechnik bei Wiener Wohnen, gegenüber dem ORF. Gasthermen sind beim Neubau von Häusern ab 2025 verboten, in allen Wohnungen ab 2040 untersagt. Laut Wiener Wohnen werden derzeit 10.000 Mieteinheiten thermisch saniert, sprich mit einer neuen Dämmung der Hausmauern sowie Dichtungen für Türen und Fenster ausgestattet.

Umstieg muss sich lohnen

Laut Hans Jörg Ulreich, Berufsgruppensprecher der Bauträger in der Wirtschaftskammer, sind aber die 400.000 Gasthermen in Wien, für die es keinen Plan zur Umstellung gebe, ein Problem. Denn wenn es sich nicht gerade um Gemeindebauten handelt, müsse ein Umstieg für den Hauseigentümer attraktiv sein.

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