„WALD“ in aller Munde: INTERFORST 2026
- Unter dem Motto „Gemeinsam Wald gestalten, Vielfalt nutzen, Zukunft sichern“ stehen die vier Leitthemen Gesunder Zukunftswald, Fokus Mensch, Forsttechnik auf neuen Wegen sowie Digitalisierung bei der INTERFORST 2026 im Mittelpunkt.
- Foto: © Messe München GmbH
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Vom 15. bis 18. Oktober 2026 bringt die INTERFORST in München zentrale Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Unter dem Motto „Gemeinsam Wald gestalten, Vielfalt nutzen, Zukunft sichern“ stehen die vier Leitthemen Gesunder Zukunftswald, Fokus Mensch, Forsttechnik auf neuen Wegen sowie Digitalisierung im Mittelpunkt. Die INTERFORST wächst und setzt auf Praxisformate.
- Neue Aktions- und Vorführflächen zeigen Forsttechnik und Prozesse im Einsatz
- 400 Aussteller: Internationaler Anteil erreicht über 40 Prozent
- Über 50 österreichische Aussteller
An den vier Messetagen präsentieren die Aussteller ihre verschiedenen Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Forstwirtschaft. Darunter befinden sich österreichische Unternehmen wie etwa Epsilon Kran, Eschlböck Maschinenfabrik, Penz Crane, Konrad Forsttechnik oder Ressenig Fahrzeugbau. Der Anteil internationaler Aussteller beträgt 41 Prozent, was die Internationalität der Messe verdeutlicht. Das entspricht einer Steigerung von sieben Prozent im Vergleich zur Vorveranstaltung (2022), gleichzeitig wächst die Gesamtzahl der Aussteller um 14 Prozent.
Innovationen auf der INTERFORST 2026
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Die Innovationen auf der INTERFORST 2026 zeigen, wohin sich die Forsttechnik entwickelt: Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern, Ressourcen schonen und Prozesse effizienter machen. Dazu zählen neue Antriebs- und Energiekonzepte wie bei Balfor ebenso wie Materialien und Produkte, die kunststoffbasierte Anwendungen im Wald ersetzen können – etwa bei Buck und Feldbacher.
Weitere Beispiele reichen von KI-gestützten Anwendungen und digitalen Plattformen über optimierte Maschinenkomponenten bis zu Service-Lösungen. Ansätze aus der Kran- und Erntetechnik von MESERA und KOPA sowie von Schmitter Hydraulik verdeutlichen, dass Fortschritt in der Forstbranche häufig in praxisnahen Weiterentwicklungen liegt: Maschinen werden effizienter, Ausfallzeiten reduziert und Arbeitsprozesse im Wald besser unterstützt.
Erstmals Aktions- und Vorführflächen entlang der Wertschöpfungskette
Zu den wichtigsten Neuerungen der INTERFORST 2026 zählen Vorführ- und Aktionsflächen im Freigelände. Auf den Vorführflächen haben Aussteller die Möglichkeit, direkt neben dem Messestand ihre neuesten Fahrzeuge und Maschinen live zu demonstrieren. Insgesamt beteiligen sich 44 Unternehmen am Angebot der zusätzlichen Ausstellungsfläche. Hierzu zählen Reil & Eichinger, Sennebogen, Haas Nutzfahrzeuge und Kesla.
Auf den neuen Aktionsflächen werden zentrale Prozesse der Forstwirtschaft praktisch gezeigt: EPSILON demonstriert Arbeitsabläufe im Holztransport, Wahlers die digitale Vernetzung in der hochmechanisierten Holzernte und Unterreiner Forstgeräte die Wertschöpfungskette Brennholz – vom Holzrücken über Sägen und Spalten bis zur energetischen Nutzung.
INTERFORST Rahmenprogramm: Wissen, Technik, Austausch
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Das begleitende Rahmenprogramm transportiert die vier Leitthemen der INTERFORST in verschiedenen Formaten. Im Kongress spricht unter anderem Joachim Hamberger, Leiter Bayerisches Amt für Waldgenetik, am ersten Messetag über Lösungen für klimastabile Zukunftswälder (Donnerstag, 15. Oktober, 13:15 – 13:45 Uhr, Halle B6).
Ebenfalls am ersten Messetag stellt Veronika Rappai, österreichische Bundesforste, nachhaltiges Personalmanagement in der Forstwirtschaft vor (Donnerstag, 15. Oktober, 15:15 – 15:45 Uhr, Halle B6).
Am zweiten Messetag stehen Forsttechnik und Digitalisierung im Mittelpunkt. Juha Inberg von Ponsse stellt Trends in der Forstwirtschaft vor (Freitag, 16. Oktober, 10:15 – 10:45 Uhr, Halle B6).
Welche Möglichkeiten Künstliche Intelligenz in der Forstwirtschaft bieten, erläutert Ludwig Graf Douglas, TimberTom (Freitag, 16. Oktober, 12:45 – 13:15 Uhr, Halle B6).
Darüber hinaus behandelt das Forenprogramm (Freitagnachmittag bis Sonntag – Halle B6) verschiedene Themen wie „CO2 Bilanz der Holzbereitstellung“, „Fachkunde im Forst – Motorsägen Arbeit“, „KI in der Forstwirtschaft – eine Revolution“ sowie „Zwischen Bäumen und Tradition: Frauen im Forstbereich“.
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