18.12.2017, 10:20 Uhr

Kameraden aus dem Lavanttal helfen bei Aufräumarbeiten in Eisenkappel

Teilweise wurden im Gemeindegebiet von Eisenkappel-Vellach ganze Straßen zerstört (Foto: Georg Bachhiesl)

Nach dem Zivilschutzalarm wurde der Kat Zug fünf alarmiert. Auch 30 Kameraden aus dem Lavanttal waren mit dabei.

LAVANTTAL. Der Föhnsturm "Yves" hat in der Gemeinde Eisenkappel-Vellach im Bezirk Völkermarkt in der vergangenen Woche große Schäden angerichtet. Der Zivilschutzalarm wurde ausgelöst. Um 5.14 Uhr wurde auch der Kat Zug fünf (Völkermarkt und Wolfsberg) alarmiert.


30 Kameraden im Einsatz

"Insgesamt gehören 150 Kameraden aus dem Bezirk Wolfsberg zum Kat Zug fünf. Diese wurden von uns per SMS alarmiert", erzählt der Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfgang Weisshaupt. 30 Kameraden standen letztendlich mit acht Fahrzeugen in Eisenkappel-Vellach Einsatz. "Wir haben von 7 bis 22 in der Gemeinde gearbeitet. Unsere Hauptaufgabe war es die Straßen freizumachen und Verklausungen zu entfernen", so Weisshaupt.


Enorme Schäden durch Sturm

Auch das Altersheim der Gemeinde Eisenkappel-Vellach wurde von den Kameraden aus dem Lavanttal mit einem Notstromaggregat versorgt, da wegen dem Sturm in der gesamten Gemeinde der Strom ausgefallen war. "Die Schäden, die in Eisenkappel durch den Sturm entstanden sind sind enorm. Teilweise gibt es, wie zum Beispiel in Ebriach und Vellach, keine Straße mehr. Unzählige Häuser wurden abgedeckt und viele Hektar Wald zerstört", so Weisshaupt.

Straße wiederhergestellt

Die örtlichen Feuerwehrkräfte und das österreichische Bundesheer stehen derzeit nochimmer im Einsatz: "Die Aufräumarbeiten werden mit Sicherheit noch Monate dauern." Mittlerweile konnte die Straße auf den Seebergsattel, die vom Sturm zerstört wurde, repariert werden und ist wieder einspurig befahrbar. Auch die Stromversorgung in der Gemeinde konnte wieder hergestellt werden.
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