"Nachtrettungshubschrauber in Gneixendorf muss bleiben"

SPÖ-Nationalrat Maurice Androsch, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig
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  • Foto: SPÖ
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

WALDVIERTEL. In seiner Zeit als zuständiger Landesrat für das Rettungswesen in Niederösterreich war das Pilotprojekt eines nachtflugtauglichen Rettungshubschraubers am Flugrettungsstützpunkt Gneixendorf das Leitprojekt des SPÖ-Abgeordneten Maurice Androsch aus Groß-Siegharts. Vor 2017 konnten Notfälle nur am Tag mit dem Hubschrauber versorgt werden. Ende des Jahres läuft dieses österreichweit einzigartige Pilotprojekt nun aus. Eine Finanzierungsentscheidung für die Weiterführung dieses Projekts muss in den nächsten Monaten fallen, damit der Flugbetrieb über 2018 hinaus gesichert ist.
„Wie wichtig dieses Pilotprojekt ist, zeigen die eindrucksvollen Zahlen. Im Jahr 2017 wurde der Rettungshubschrauber 256-mal in der Nacht alarmiert. Heuer hob der Nachtrettungshubschrauber bereits 87 Mal ab. Davon waren rund 50 Prozent Einsätze, bei denen sich die Patienten in akuter Lebensgefahr befanden“, erklärt Androsch die enorme Wichtigkeit. In seiner Verantwortlichkeit als Landesrat wurde die Finanzierung bis Jahresende sichergestellt. Die Weiterführung dieses Projektes ist ihm für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein ganz besonderes Anliegen, daher werde er sich intensiv für sein Herzensprojekt einsetzen. Immerhin könnten von Gneixendorf aus 90 Prozent des Bundeslandes bei Nacht abgedeckt werden. Nach einem Gespräch mit der zuständigen Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig zeigte er sich erfreut von ihrer Unterstützung: „Ich bin froh, dass Landesrätin Königsberger-Ludwig klar zur Notwendigkeit eines nachtflugtauglichen Rettungshubschraubers steht und meinem Appell gefolgt ist, die Finanzierung eines 24-Stunden-Betriebs am Flugrettungsstützpunkt Gneixendorf auch nach 2018 zu sichern. Er ist ein unverzichtbares Element der Rettungskette, nicht nur im Waldviertel, sondern in ganz Niederösterreich“, betont Androsch.

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