ARGE NahtürlichBIO rückt Frauen in den Fokus
2026 wird Jahr der BIO-Bäuerinnen
- Im Jahr der BIOBäuerinnen macht die ARGE NahtürlichBIO das Engagement von Frauen in der Biolandwirtschaft sichtbar – weil sie das Fundament einer enkeltauglichen Landwirtschaft sind.
- Foto: ARGE NahtürlichBIO
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Welche Rolle spielen Frauen in der heimischen Landwirtschaft? Geht es nach den Verantwortlichen der ARGE NahtürlichBIO, eine enorm wichtige – weil Frauen das Rückgrat einer zukunftsfähigen Landwirtschaft sind.
BAD TRAUNSTEIN. Vor allem BIO-Bäuerinnen leisten einen großen Beitrag für Ernährungssicherheit und Klimaschutz. So hat das Team um Geschäftsführer Lukas Hochwallner 2026 zum Jahr der BIO-Bäuerinnen in Österreich ausgerufen – als Teil der weltweiten UN-Kampagne „Internationales Jahr der Bäuerinnen“. Um sichtbar zu machen, was im Alltag oft übersehen wird: ein Jahr voller Porträts mit Einblicken und berührenden Momenten.
- ARGE NahtürlichBIO-Partner: Manfred Huber/Sonnberg Biofleisch - Lukas Hochwallner/Biobäuerliche Vermarktung - Hannes Zottl/BerSta Biogroßhandel.
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Weil Frauen starke Bäuerinnen sind
Österreichweit gibt es derzeit rund 24.000 Biobetriebe, rund die Hälfte davon werden im Haupterwerb geführt. Fast ein Drittel der bewirtschafteten Flächen sind biologisch bewirtschaftet. Damit nimmt Österreich eine Vorreiterrolle in Europa ein. 40 % der landwirtschaftlichen Arbeit wird von Frauen geleistet – bei Biohöfen deutlich mehr, weil diese oft kleinstrukturierte und vielfältig aufgestellte Familienbetriebe sind. Dort übernehmen Frauen nicht nur die Verantwortung für Familienorganisation und Care-Arbeit. Viele von ihnen sind auch Betriebsführerinnen, treffen strategische Entscheidungen, treiben Innovationen voran – und sind als BIO-Bäuerin auch Zukunftsgestalterinnen. „Alleine daran erkennt man auf den ersten Blick, welch wichtige Rolle die Bäuerinnen gerade im Bio-Segment spielen“, betont Hochwallner.
Biologische Landwirtschaft weiblich geprägt
Für die Verantwortlichen der ARGE NahtürlichBIO – einer Kooperation zwischen der Biobäuerlichen Vermarktung, der Biofleischerei Sonnberg und dem Biogroßhandel BerSta – sind die BIO-Bäuerinnen wichtige Treiberinnen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. Sie achten mit großer Sorgfalt auf gesunde Böden und Kreisläufe sowie auf respektvolle Tierhaltung und produzieren gesunde Lebensmittel direkt am Hof und halten so die Wertschöpfung in der Region. „Regional in kontrollierter Bio-Qualität produziert, zu fairen Preisen angeboten und völlig transparent für die KonsumentInnen – dies ist die Basis für eine wirtschaftlich gesunde und nachhaltige Landwirtschaft“, weiß Hochwallner.
- Die Höfe der Bio-Helden, die im “Jahr der BIOBäuerinnen” vorgestellt werden, erkennt man an diesem Hofbanner.
- Foto: ARGE NahtürlichBIO
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Regionale Zukunftsgestalterinnen
Darüber hinaus erfüllen die BIO-Bäuerinnen noch weitere wichtige Rollen und Aufgaben. Ob Landschaftspflege, Dorfgemeinschaft oder regionale Kultur – in vielen Bereichen tragen die modernen Landwirtinnen zu einem attraktiven ländlichen Lebensraum bei, der Tourismus und Lebensqualität sichert. Hochwallner: „Und durch den Verzicht auf synthetische Pestizide leisten sie direkt in den Gemeinden einen unmittelbaren Beitrag zu Klima- und Umweltschutz.“
Lebensmittel mit Geschmack
Unverzichtbar sind diese BIO-Bäuerinnen aber nicht nur für Region, Tier und Natur, sondern auch für die Gastronomie, weil sie verlässliche regionale Partner sind. Sie liefern Produkte mit hoher Qualität, klarer Herkunft und ehrlichem Geschmack – ein zunehmend wichtiges Argument für Gäste, die wissen wollen, was auf ihrem Teller liegt. Aber auch für Betriebe, die wissen wollen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt wurden.
- Lukas Hochwallner, Geschäftsführer der ARGE NahtürlichBIO: “Gute Lebensmittel fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen durch Handwerk,
Haltung und Herz – und sehr oft durch Frauen”. - Foto: ARGE NahtürlichBIO
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Sichtbarkeit von wertvoller Arbeit
Um das großartige Engagement dieser Frauen entsprechend zu würdigen, zeigt die ARGE NahtürlichBIO auf ihrer Webseite und auf Social-Media-Kanälen das ganze Jahr über Porträts von unterschiedlichsten BIO-Bäuerinnen aus der Region: authentische Einblicke, ehrliche Momente und Geschichten, die zeigen, wie viel Wissen, Verantwortung und Freude in jedem Liter Milch, jedem Laib Brot und jedem Stück Fleisch steckt. Hochwallner: „Gute Lebensmittel fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen durch Handwerk, Haltung und Herz – und sehr oft durch Frauen.“
Über die ARGE NahtürlichBIO
Die ARGE NahtürlichBIO ist ein Zusammenschluss dreier Bio-Pioniere aus dem Mühl- und Waldviertel, bestehend aus der Biobäuerlichen Vermarktung, Sonnberg Biofleisch und BerSta Biogroßhandel. Alle drei Partner sind seit Jahrzehnten tief in der Produktion und Vermarktung von Bio-Lebensmitteln verwurzelt. Bio ist ihr gemeinsames Anliegen und täglich gelebte Haltung: BIO von der Weide bis auf den Teller.
Das Ziel: Mehr Bio-Lebensmittel in der österreichischen Gastronomie aus regionaler, bäuerlicher Herkunft. Für Betriebe, die wissen wollen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt wurden.
Das Projekt wird unterstützt von Bund, Ländern und der Europäischen Union
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