24.06.2016, 11:52 Uhr

Unsere Infrastruktur – eine sichere Sache?

(Foto: FH JOANNEUM)

Am Donnerstag, den 16. Juni 2016, lud das Institut Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement österreichische Experten aus dem Infrastrukturwesen zur Veranstaltung „Unsere Infrastruktur – eine sichere Sache?“ Interessierte diskutierten an der FH JOANNEUM in Kapfenberg mit.

Wie kann man Infrastruktur am besten schützen? Wie gewährleistet man die Sicherheit von Kraftwerken, Leitungsnetzen oder Verkehrsverbindungen? Welche Gefahren sind von grenznahen Atomkraftwerken zu befürchten? Diese und ähnlich Fragen standen im Zentrum der Expertenvorträge und der anschließenden Podiumsdiskussion an der FH JOANNEUM.

Experten vom Verbund – Austrian Power Grid, der ÖBB, dem Institut für Sicherheit und Risikowissenschaften und dem Generalstab des österreichischen Bundesheers präsentierten den Interessierten ihre individuellen Herangehensweisen an das Thema Sicherheit im Infrastrukturwesen und ließen auch die Gesellschaft nicht außer Acht, die die Infrastruktur nutzt. Die Sicherheit ist dabei nicht nur im Interesse der Individuen selbst, auch Regierungen und internationale Organisationen befassen sich aktuell intensiv mit diesem Themafeld.

„Von der sicheren Stromversorgung und den Risiken der Nuklearenergie über die Kriterien zuverlässiger Bahnverbindungen bis hin zum Beitrag des zuständigen Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport – das Spektrum der Themen bei dieser Veranstaltung war ein breites“, blickt Institutsleiter Uwe Trattnig auf die erfolgreiche Veranstaltung zurück.

Studiengänge zum Thema

Am Bachelor-Studiengang „Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement“ befassen sich die Studierenden mit diesen und ähnlichen Zukunftsthemen. Umweltgerechte Energieversorgung und intelligente Verkehrssysteme stehen dabei im Mittelpunkt. Neben der einschlägigen technischen Kompetenz erhalten die Studierenden auch eine umfassende wirtschaftliche Ausbildung. Die Praxis steht dabei im Mittelpunkt und ist mit dafür verantwortlich, dass die Studierenden nach ihrem Abschluss ausgezeichnete Berufschancen vorfinden. Absolventinnen und Absolventen sind etwa als ProjektmanagerInnen und -planerInnen im Energie- und Umweltanlagenbau, bei Verkehrssystemen oder in der Abfallwirtschaft tätig.

Das international ausgerichtete Master-Studium „Energy and Transport Management“ beschäftigt sich mit Fragen rund um die Bereitstellung und Verteilung von Energie und die Verkehrsplanung – immer verbunden mit deren Umweltauswirkungen. Durch Spezialisierungen können die Studierenden das Studium ihren individuellen Interessen und Vorkenntnissen entsprechend anpassen. Noch bis 25. August 2016 kann man sich für einen Bachelor- oder einen Master-Studienplatz bewerben.
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