02.05.2016, 09:53 Uhr

Klassische Musik und ein kleiner Scherz

Das "Duo Scherzando" mit Petra Schwarzl und Konstantia Loibner. (Foto: KK)

Das "Duo Scherzando" lässt Klassik in nicht alltäglicher Besetzung erklingen.

"Duo Scherzando" – das sind Konstantia Loibner aus Deutschlandsberg an der Klarinette und Gitarristin Petra Schwarzl aus Dietmannsdorf in St. Martin i. S. Kürzlich war das ungewöhnliche Klassik-Duo mit Hans-Peter Ertler zu Gast in der Reihe "Musik und Lyrik" in Groß St. Florian. Kennengelernt haben sich die Musikpädagoginnen am BORG Deutschlandsberg, sodass vor gut sieben Jahren das "Duo Scherzando" (ital.: scherzen) aus der Taufe gehoben worden ist. Die WOCHE Deutschlandsberg hat mit den beiden Musikerinnen geplaudert.

Sie haben sich am BORG im Zuge Ihrer Lehramts-Ausübung gefunden. Was unterrichten Sie?

SCHWARZL: Wir unterrichten unsere Instrumente - und das schon seit vielen Jahren. Seit meinem 11. Lebensjahr spiele ich Gitarre. Ich habe an der Kunstuniversität Graz Gitarre Konzertfach und Instrumentalpädagogik studiert.

LOIBNER: Musik ist schon seit meiner Kindheit ein wichtiger Teil in meinem Leben. Ich spiele seit meinem 11. Lebensjahr Klarinette, habe an der Kunstuniversität Graz studiert und unterrichte, wie Petra, schon seit vielen Jahren. Nach wie vor macht mir die Arbeit mit den Kleinsten aus der Musikalischen Früherziehung bis hin zum Instrumentalunterricht mit den Jugendlichen und Erwachsenen sehr großen Spaß.

Welches Repertoire umfasst Ihre Musik?

LOIBNER: Unser Repertoire reicht von Kompositionen aus der Klassik bis zu Kompositionen aus dem 20. und 21. Jhdt. Obwohl die Instrumente Klarinette und Gitarre als Duo eher untypisch sind, ist es uns ein großes Anliegen, Originalkompositionen für diese Besetzung zu spielen. Es ist uns bereits gelungen, ein umfangreiches Repertoire zu erarbeiten. Daraus resultiert, dass man uns nicht nur für Konzerte mit verschiedenen Programmen, sondern auch für andere Anlässe (Taufen, Lesungen, Ausstellungseröffnungen usw.) buchen kann.

SCHWARZL: Aufgrund unserer Konzerttätigkeit ist David Solomons, ein britischer Komponist, auf uns aufmerksam geworden. Durch ihn sind wir mittlerweile mit drei weiteren Komponisten aus England in Kontakt, deren Stücke die Grundlage für unser nächstes Projekt bilden. Eines dieser Stücke - "Tre Dialoghi Veneziani" von Colin Bayliss - haben wir bereits in Groß St. Florian zur österreichischen Erstaufführung gebracht. Colin hat unserem Duo vor kurzem sogar eine eigene Komposition gewidmet.
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