02.05.2016, 10:28 Uhr

Mit schallendem Spiel durch Stainz

Gastgeber Florian Hubmann mit "Urgestein" Franz Strohmaier (re)
Stainz: Kaufhaus Hubmann |

Der Weckruf am 1. Mai wird vom Musikverein als Brauchtum gepflegt.

So richtig lässt sich nicht feststellen, wie viele Weckrufe der Musikverein bereits absolviert hat. Auch die Herkunft des Brauches lässt sich nicht bestimmen. Fest steht aber, dass sich der Weckruf unverminderter Beliebtheit erfreut.
Das Korps der Musikkapelle wurde auch heuer in zwei Gruppen unterteilt. Das bessere Los hatte jene Abordnung gezogen, die im Bus den Außenbereich von Stainz mit frühmorgendlicher Marschmusik versorgte. Der Gruppe, die für den innerörtlichen Bereich zuständig war, blieb das Marschieren im Regen nicht erspart. „Die Marschbücher werden schnell nass“, zeigte Tenorhornist Franz Strohmaier, der älteste Musiker in den Reihen des Vereins, eine Seite des Segens von oben auf.
Dennoch: Der Zeitplan musste einigermaßen eingehalten werden, denn die Adressaten warteten ja auf den Besuch. Beim Halt im Kaufhaus Hubmann klinken wir uns mit diesem Bericht ein. Ein leichter Vorteil im Innenhof: Die Musiker fanden in der überdachten Einfahrt eine regenfreie Fläche. „Wir wünschen einen schönen 1. Mai“, bedankte sich Obmann Ing. Peter Wallner bei Gastgeber Florian Hubmann, der daheim von der ersten Musikerabteilung tatsächlich knapp nach fünf geweckt wurde, für die freundliche Aufnahme, die sich in dem von Hertha Marchel gereichten Kuchen, Kaffee und (auf Wunsch) Prozentigen manifestierte. Klar, dass sich die Musiker nach dem Aufenthalt mit einem schmissigen Marsch verabschiedeten. „Der Hauptplatz wartet“, deutete Wallner an, dass als nächstes die Betriebe im Ortszentrum an der Reihe waren.
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