13.05.2016, 11:33 Uhr

Vorgänger und Nachfolger?

Besser hätte man es nicht schreiben können: Gerald Klug und Jörg Leichtfried waren am Freitag in Deutschlandsberg bei der selben Pressekonferenz anwesend.
DEUTSCHLANDSBERG. Diskussionen gibt es dieser Tage genug um die Regierungsumbildung des vermeintlichen neuen Bundeskanzlers Christian Kern, zwei Namen fallen dabei öfters in den Medien: Verkehrsminister Gerald Klug und der steirische Verkehrslandesrat Jörg Leichtfried. Leichtfried wird vermehrt als Nachfolger seines Landsmanns gehandelt und wie es der Zufall so wollte, saßen beide heute nebeneinander bei der selben Pressekonferenz. Am Baulos KAT 2 in Deutschlandsberg informierten sie über die geplanten Investitionen in die steirische Schieneninfrastruktur.
Ein gefundenes Fressen für Reporter: Nach den Ausführungen der Politiker und ÖBB (insgesamt werden bis 2021 über 2,4 Mrd. Euro in die steirischen Schienen investiert, mehr dazu bald in der WOCHE) wurde in der Fragerunde prompt das Thema gewechselt. Weder Klug noch Leichtfried wollten sich aber entscheidend zur Personalrochade äußern. Sie hielten sich mit Verständnis für die Fragen zurück und verwiesen auf das Treffen der Länderchefs am Freitag und den Parteivorstand am Dienstag. Klug antwortete auf die Frage, ob dies seine letzte als Verkehrsminister sei: "Für heute ist keine mehr geplant."
Noch pikanter: Auch der Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG, Andreas Matthä, war bei der Pressekonferenz anwesend und wurde natürlich ebenso gefragt, ob er Kern als ÖBB-Chef nachfolgen könnte. Auch er lieferte ähnliche Antworten wie die beiden Politiker: "Vor uns liegt erstmal ein schönes Pfingstwochenende."
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