23.09.2016, 10:35 Uhr

Neue Bezirksvorsitzende „Frau in der Wirtschaft“

(v.l.n.r.) FiW-Landesvorsitzende Adelheid Moretti, FiW-Bezirksvorsitzende Andrea Krauß, Regionalstellenobmann KommR Manfred Kainz (Foto: WKO)

Andrea Krauß tritt nach einstimmiger Wahl in die Fußstapfen von Monika Wenzl.

DEUTSCHLANDSBERG. „Frau in der Wirtschaft“ ist ein starkes Netzwerk für selbstständige Frauen – von der Kleinstunternehmerin bis zur Topmanagerin - und unterstützt den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmerinnen mit konsequenter Interessenvertretung, umfassendem Service und einem erfolgreichen Netzwerk.
Dazu gehören beispielsweise die Betriebshilfe für die Zeit des Mutterschutzes, bei Arbeitsunfähigkeit oder bei Krankheit und Unfall. Aber auch in der Interessenvertretung ist der Einsatz für die Unternehmerinnen wichtig, wenn es um Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum geht.

Nach fast 10-jährigem Einsatz für die Unternehmerinnen des Bezirkes Deutschlandsberg legte Monika Wenzl nunmehr ihre Funktion zurück, um sich neuen Aufgaben widmen zu können.
In ihrer Funktion hat Monika Wenzl viele Impulse in den verschiedensten Bereichen gesetzt wie z.B. in der Kooperation „Unternehmerin trifft Bäuerin“ sowie mit interessanten Vorträgen und Veranstaltungen.
Regionalstellenobmann KommR. Manfred Kainz und FiW-Landesvorsitzende Adelheid Moretti dankten Monika Wenzl sehr herzlich für ihren Einsatz für die Deutschlandsberger Unternehmerinnen.


Eine einstimmige Entscheidung

Im Rahmen der Neuwahl wurde Andrea Krauß, Rauchfangkehrermeisterin aus Deutschlandsberg einstimmig zur neuen Bezirksvorsitzenden gewählt.
Ebenso einstimmig wurden ihre Stellvertreterinnen Renate Boos, Andrea Hiebler sowie Lieselotte Posch gewählt.

Andrea Krauß und ihr Team bedankten sich sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und gaben einen Ausblick auf ihre kommende Arbeit.
Hier gilt es besonderes Augenmerk auf die Anliegen der Unternehmerinnen und optimales Netzwerken zu legen.

KommR. Manfred Kainz gab in seinen Grußworten einen Überblick über die wirtschaftliche Situation im Bezirk Deutschlandsberg, rund ein Drittel der Betriebe wird von Frauen geführt.
Deutschlandsberg ist vom Agrar- zum Wirtschaftsbezirk mutiert, hat aber beim Durchschnittseinkommen noch immer Aufholbedarf. Die Arbeitslosenquote ist besser als der Steiermarkdurchschnitt, wenngleich sich die Sockelarbeitslosigkeit vor allem bei älteren Menschen verfestigt.

Heiße Themen im Fokus

Breitem Raum widmete Manfred Kainz der Diskussion über CETA und TTIP. Hier gilt es vor allem eine sachliche und nicht emotionale Debatte zu führen, zumal gerade im Bezirk Deutschlandsberg wichtige Betriebe entweder überhaupt in amerikanischem oder kanadischem Eigentum sind oder sehr stark nach Amerika exportieren.
Tausende Arbeitsplätze im Bezirk Deutschlandsberg können durch den Export von Waren gehalten werden – durch Unwissenheit und das Verbreiten von falschen Informationen können diese Arbeitsplätze auf das Spiel gesetzt werden.
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