01.06.2016, 05:00 Uhr

SC Kalsdorf als Cup-„Opfer“

„Die sind über uns drübergefahren wie über Lausbuben. Für uns ist das reine Wettbewerbsverzerrung, ein finanzieller Verlust und die klare Bevorzugung eines Vereines, nämlich Lafnitz.“ So und nicht anders sieht Michael Rexeis, der sportliche Leiter des SC Kalsdorf, die Auslosung zum Steirer-Cup-Finale, das ja diesen Freitag in Lafnitz gespielt wird.
Die Aufregung rührt daher, dass die Kalsdorfer per E-Mail erfahren haben, dass Lafnitz als Finalort gewählt wurde. „Wenn der Ort, in dem das Endspiel stattfindet, ausgelost wird, dann ist es doch oberstes Gebot, dass je ein Vereinsvertreter bei der Auslosung dabei ist. Es ist mir ein Rätsel, wie der Verband so eine Entscheidung treffen kann“, ist Rexeis außer sich.
Verbandsdirektor Thomas Nußgruber, der zum Zeitpunkt der fraglichen Entscheidung noch auf Urlaub war, erklärt: „Vizepräsident Wolfgang Maier hat die Auslosung vorgenommen, die Wahl ist auf Lafnitz gefallen. Ausgelost wurde deshalb, weil wir kein Spiel auf neutralem Boden wollten und so zumindest ein Klub in den Genuss der Einnahmen aus der Kantine kommt. Bei den Tickets gibt es sowieso Einnahmenteilung.“
„Da kann ich nur laut lachen“, ist auch Trainer Michael Zisser verwundert. Ob er am Freitag mit der vollzähligen Truppe beim Finale antreten kann, ist offen: „Wir haben unseren Spielern ab 1. Juni frei gegeben. Das Finale ist für uns nicht mehr so wichtig, für den ÖFB-Cup sind wir auch so schon qualifiziert.“

Andi Fischer hat verlängert

Davor steht heute die letzte Regionalliga-Runde auf dem Programm, Pasching ist um 18.30 Uhr in Kalsdorf zu Gast. SCK-Personalia: Dominik Hackinger wechselt ja zum GAK, Rafael Dorn zieht es zu Pachern. Um zwei Jahre verlängert hat hingegen Goalgetter Andi Fischer. Verlängert haben auch Stützen wie Tauschmann, Fink, Miedl oder Weißenbacher.
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