06.04.2016, 09:00 Uhr

Keine Autos am Freiheitsplatz und ein Tummelplatz mit Brunnen

Die Annenstraße ist für Zollneritsch nur eine von vielen änderungsbedürftigen Stellen. (Foto: Stadt Graz)

Josef Zollneritsch hat viele Ideen für die Stadtgestaltung.

„Die Annenstraße strahlt für mich kein Leben aus“, meint Josef Zollneritsch, wie aus seiner Forderung diese Woche hervorgeht. Als Tor vom Hauptbahnhof in die Innenstadt würde sie auf Touristen eher abschreckend als einladend wirken. Daran könnte die Politik laut dem Schulpsychologen etwas ändern, genauso wie an vielen anderen „Baustellen“ in der Stadt.

Autofreie Zonen

So denkt der Landesreferent etwa an einen autofreien Freiheitsplatz. "Das ist einer unserer schönsten Plätze und er ist mit Autos zugeparkt." Und auch für den Tummelplatz hätte er schon Pläne. "Man könnte hier einen Brunnen bauen. Öffentliche Plätze werden ja durch Wasser belebt." Allgemein hofft Zollneritsch auf ein ausgeglicheneres Verhältnis zwischen Autos, Radfahrern und Fußgängern in der Stadt. So könnten in der Zinzendorfgasse wie auch in der Kaiserfeldgasse Fußgängerzonen angedacht werden. Im Vordergrund steht für Zollneritsch bei all diesen Überlegungen die Bürgerbeteiligung. So denkt er an die Ausschreibung eines Ideenwettbewerbs. "Man könnte fragen: Welche Veränderung ist bautechnisch am dringlichsten notwendig in der Innenstadt? In Graz sollte es mit so vielen jungen und kreativen Köpfen nicht an innovativen Ideen scheitern."

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