14.09.2016, 06:30 Uhr

Drei Brüder für ein Halleluja

Wieder vereint in der Landeshauptstadt: Tobias, Lorenz und Felix Koraimann wollen mit dem UVC Erfolge feiern. (Foto: KK)

Nach Jahren in der Ferne sind die Brüder Koraimann beim UVC wieder vereint.

"Wir waren zwar in den letzten Jahren in allen Windrichtungen verstreut, telefonisch hatten wir aber immer Kontakt", sagt Felix Koraimann mit einem Schmunzeln. Bevor er in seine zweite Saison beim UVC Graz geht, konnte er im Sommer noch eine Familienzusammenführung bejubeln, wechselten doch seine beiden Brüder Lorenz und Tobias zurück an die Mur. Künftig wird also für dasselbe Team gepritscht und gebaggert, ganz so wie früher in Jugendtagen.
Vor rund sechs Jahren hat Tobias Koraimann die Grazer verlassen. Ein Zeitraum, in dem sich an der Mur so einiges verändert hat. "Das Umfeld ist jetzt viel professioneller als damals, vom Physiotherapeuten angefangen bis zum Coach. Dazu wurden durch den Bau der Bluebox zusätzlich neue Impulse gesetzt."

Großes Lob

Während die Rückkehr von Tobias bereits vor dem Sommer unter Dach und Fach gebracht wurde, war das Graz-Comeback von Lorenz eine spontanere Angelegenheit.
"Ich hatte zuletzt leider immer wieder Probleme mit dem Knie und will das jetzt in aller Ruhe auskurieren. In Graz gibt man mir die Zeit, die ich brauche", sagt der Ex-Spieler von Hypo Tirol, für den Koraimann auch in der Champions League im Einsatz war.
"Mit seinem Angriffsspiel und seiner Dynamik wird er uns auf jeden Fall verstärken", streut Felix seinem Bruder Rosen. "Die Ruhe, die er ausstrahlt, gepaart mit den Emotionen machen ihn zum idealen Kapitän", kommt das Kompliment in Ping-Pong-Manier postwendend zurück. Sowohl Felix als auch Lorenz sind sich zudem einig, dass "uns die Qualitäten von Tobias am Block sehr stark weiterhelfen werden".

Hohe Ziele

Man sieht also: Die Chemie stimmt zwischen den Brüdern. Jetzt gilt es, die Harmonie in Erfolge auf dem Parkett umzuwandeln. "Der Cup-Sieg ist sicher im Fokus. Auch in der Meisterschaft wollen wir eine Rolle spielen."
Gemeinsam jubeln ist also das Ziel. Das können nun auch endlich wieder die Eltern. "Wir haben als Brüder oft gegeneinander gespielt, jetzt müssen sie nur den UVC unterstützen."
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