25.07.2016, 13:04 Uhr

Grazer Ballsportvereine fordern Geld aus Sozialbudgets

Handball-Manager Michael Schweighofer von der HSG Graz wünscht sich mehr Anerkennung für die soziale Komponente der Nachwuchsarbeit seines Vereins. (Foto: Prontolux)

Laut den Verantwortlichen von UBSC (Basketball), HSG (Handball) und UVC (Volleyball) soll die soziale Komponente im Nachwuchsbereich stärker gewürdigt werden.

Natürlich geht es im Sport in erster Linie um den Erfolg, der lässt sich laut Vertretern des UVC Holding Graz, der HSG Holding Graz und des UBSC Raiffeisen Graz nicht nur in Siegen messen: Gemeinsam sorgen die drei Grazer Vereine laut UBSC-General Manager Michael Fuchs, dafür, dass jede Woche 560 Kinder Sport betreiben. Gleichzeitig leiste man damit laut dem Sport-Manager auch integrative Arbeit – die 220 Mitglieder des Basketballbundesligisten kommen aus 20 verschiedenen Nationen, bei der HSG haben 20 Prozent der Jugendlichen in den Nachwuchsmannschaften einen Migrationshintergrund, beim UVC sind es 30 von 250 Jugendlichen im Verein.

Gelder aus Sozialtöpfen
Um bei steigenden Nachwuchszahlen weiterhin eine hohe Qualität liefern zu können, wollen die Verantwortlichen der Vereine nun auch vermehrt um Geld aus sozialen Fördertöpfen von Stadt und Land ansuchen. "Wir sind der Meinung, dass wir durch unsere Arbeit im Nachwuchsbereich viel für Stadt und Land tun", sagt dazu Michael Schweighofer von der HSG. "Deshalb wollen wir, in Zukunft auch um Geld aus dem Sozial- oder Gesundheitsressort ansuchen." Und auch Frederic Laure, Teammanager beim UVC Graz, wünscht sich in Zukunft mehr Anerkennung für die Nachwuchsarbeit der Ballvereine in der Stadt. "Wir wollen weiterhin viele Jugendliche zum Sport bewegen", so Laure, der – wie seine Kollegen – neben der gesundheitlichen auch die soziale Komponente des Sports hervorhebt.
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