29.06.2016, 12:53 Uhr

Heimischer Handel profitiert von Fußball-EM

Bei der LeibnitzLounge im Kulturzentrum Leibnitz können sich die Fans mit Fanartikeln ausstatten. (Foto: Fischer)

Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich lässt den heimischen Handel jubeln.

Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich zieht derzeit alle in den Bann und ganz Österreich hat mit der Nationalmannschaft mitgefiebert. Und die Begeisterung für den Fußball lässt auch die Wirtschaft jubeln. Der Handel und die Gastronomie können sich über ein Umsatzplus freuen.

Handel profitiert

Vor allem der Handel ist ein Nutznießer der EM: Von Fanartikeln über Fernseher bis hin zu Lebensmitteln ist ein Boom zu erkennen. Sehr zufrieden ist Thomas Sammer von Red Zac Kiendler in Gralla: "Die EM ist deutlich spürbar, wir haben 30 bis 40 Prozent mehr Fernseher verkauft." Auch die Ausleihe von Geräten für Public Viewing-Events läuft gut. "Wir sind u.a. die ausleihende Firma für die LeibnitzLounge im Kulturzentrum Leibnitz", so Sammer. Dort stehen den Zusehern eine Videowall und sieben Groß-TVs zur Verfügung.

Fanartikel im Trend

Positiv fällt die vorläufige Bilanz von Franz Überbacher von Sport Überbacher in Leibnitz aus. "Die Euphorie ist groß. Wir haben so viele Österreich-Trikots und Fanartikel verkauft wie noch nie", so Überbacher. Die Trikots von anderen Mannschaften, die er auch im Sortiment hat, werden noch nicht so gut angenommen. "Das wird erst kommen, wenn es in die entscheidende Phase geht", ist er überzeugt.

Mehr Reisen nach Frankreich

Da viele Fans nach Frankreich reisen, um live bei den Spielen dabei zu sein, profitieren auch die Reisebüros. "Man hat gemerkt, dass die Buchungen für Paris im Juni mehr sind als sonst", informiert Melanie Tausch vom Reisebüro "Schnell mal weg" in Leutschach/W. und zieht daher eine positive Bilanz. Vor allem nachdem die Tickets für die Spiele verlost waren, war ein Anstieg bei den Buchungen spürbar. Einen Anstieg können auch die Supermärkte verzeichnen. "Wir haben beim Knabbergebäck im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 20 Prozent", informiert Philipp Spari, Juniorchef vom Spar-Markt in Gleinstätten.

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