13.05.2016, 09:08 Uhr

Wenig Erz, dafür viel Schmerz

Das Erzbergrodeo gilt als das härteste Off-Road-Rennen der Welt. Foto: enduro.de

Das Erzbergrodeo gilt als das schwierigste Enduro-Rennen der Welt.

Gleich mal vorneweg: Der Sieger des härtesten Rennens auf zwei Rädern bekommt als Preis weder Geld noch teure Sachpreise. Dem Gewinner wird nämlich als Dank für die Strapazen ein Stein überreicht. Ein Stück vom Erzberg für den Sieger am Erzberg und trotzdem gibt es lange Wartelisten um eines der begehrten Starttickets zu ergattern.
Die erste Auflage des Rodeos hat im Jahr 1995 stattgefunden, damals mit überschaubaren 120 Teilnehmern. Heute sieht die Situation ein bisschen anders aus, für das diesjährige Rennen waren nach wenigen Minuten bereits alle 1.500 Startplätze vergeben.

"Härter als Eisen"

In vier Stunden müssen die Athleten das Ziel erreichen, um in der offiziellen Ergebnisliste aufzuscheinen. Doch in den meisten Fällen gelingt dies nicht einmal fünf Prozent aller Gestarteten. Ab 26. Mai werden wieder Rennfahrer aus aller Welt unter dem Motto "Härter als Eisen" am Erzberg aufs Gas steigen, um sich mit einem kleinen Stück Stein unsterblich zu machen.
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