Handwerk in Weiz

Der Weizer Nachbau einer Rarität
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Anja Donolo, Elisabeth Schreck und Alexander Steinbauer haben ihre Matura an der HTBLA Weiz absolviert. Dazu mochten sie ihren Wissensstand und ihre konkreten Fertigkeiten auf eine sehr spezielle Art nachweisen.

Die Diplomarbeit des Trios handelt davon, ein frühes Niederrad aus mutmaßlich Grazer Produktion vermessen und nachgebaut zu haben; bei gleichzeitiger Ausleuchtung des historischen Hintergrundes. Das bedeutet, Holz und Metall verarbeiten; im Verständnis von Bauweisen, die schon lange Vergangenheit sind.

Das Originalfahrzeug aus dem Jahr 1889 ist derzeit als Leihgabe im „Johann Puch-Museum Graz“ zu sehen. Der signifikante „Kreuzrahmen“ war einige Zeit Standard im Übergang von den einigermaßen gefährlichen Hochrädern zu den modernen Niederrädern, die auch „Safeties“ („Sicherheitsräder“) genannt wurden.

Donolo, Schreck und Steinbauer haben diese Arbeit bei Dipl. Ing. Karl Haar durchgeführt, der selbst ein sehr erfahrener Mann ist, was die Restaurierung historischer Fahrzeuge angeht.

So hat Weiz seine Gravitationsfelder, auf denen junge Menschen nicht nur technische Kenntnisse auf der Höhe der Zeit erwerben, sondern auch jene Grundlagen erlernen, die seit wenigstens 150 Jahren unsere Mobilitätsgeschichte ausmachen.

Dabei wird das Handwerk nicht einfach an EDV-gesteuerte Maschinen delegiert. Die jungen Leute erfahren auch leiblich, was zu klugen Lösungen führt. Ein Beitrag im Ringen um den Erhalt jener handwerklichen Kompetenzen, die in unserer Gesellschaft seit geraumer Zeit zunehmend verlorengehen.

Die Präsentation
Das Ergebnis dieser Bemühungen, ein ansehnlicher Nachbau des 1889er-Niederrades, wird am Mittwoch, dem 3. Juli 2013, um 15:00 Uhr im „Johann Puch-Museum“ Graz präsentiert.

+) Kleine Übersicht: [link]
+) Johann Puch-Museum Graz: [link]

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