Urban Art Festival
Amstettner Innenstadt wird zum Gesamtkunstwerk

Urban Art: E. Strauß (Kulturabteilung), W. Leitner (KIAM), Kulturstadträtin E. Asanger, S. Schober (KIAM), H. Mayrhofer (Viertelfestival).
  • Urban Art: E. Strauß (Kulturabteilung), W. Leitner (KIAM), Kulturstadträtin E. Asanger, S. Schober (KIAM), H. Mayrhofer (Viertelfestival).
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Neues Event geplant: Urban Art Festival macht die Innenstadt zum größten Atelier des Landes.

STADT AMSTETTEN. So intensiv-farbenfroh und abwechlungsreich-spannend haben die Amstettner ihr Zentrum noch nicht erlebt. Denn beim Urban Art Festival werden sich Straßen und Plätze, Mauern und Wände in Kunstwerke verwandeln.

Hier wird Kunst gefeiert

Die Kunstinitiative Amstetten (KIAM) und die Stadtgemeinde laden zum ersten Festival dieser Art – in ganz Österreich, betont Kulturstadträtin Elisabeth Asanger. Neben nationalen und internationalen Künstler sollen vor allem auch die Amstettner aller Altergruppen selbst aktiv teilnehmen. Im Vorfeld des Festivals, das am 18. und 19. Juli 2020 stattfinden wird, wird es Workshops und Projekte geben. Auch Schulen werden sich beteiligen. Von Grafitti über Straßenmalerei bis hin zu "Kunst-Installationen" reicht dabei die Bandbreite um den städtischen Raum mit Kunst zu erschließen. Zugleich bietet sich auch die Chance, um bestehende Kunst (neu) zu entdecken. Das Festival selbst werden zudem Musik und Film begleiten.

Zur Begegnung bewegen

Die Passanten würden beim Fenster rein schauen, aber keiner würde sich hereintrauen, erzählt Susanne Schober von ihren Erfahrungen in der KIAM-Galerie in der Wiener Straße. Diese Hemmschwellen gegenüber der Kunst und den Kunstschaffenden sollen mit dem Urban Art Festival durchbrochen werden. "Wie wollen jetzt den umgekehrten Weg gehen – raus auf die Straße", sagt sie.
"Wir wollen Kunst in den öffentlichen Raum, auf die Straße bringen", meint auch die Kulturstadträtin. Man wolle den städtischen Raum durch die Kunst erstrahlen lassen und gleichzeitig Begegnungen entstehen lassen, so Asanger.

Sponsoren und Wände gesucht

Das Festival soll jedenfalls zu einem fixen Bestandteil im Veranstaltungsjahr werden. Da und dort soll auch manches Kunstwerk nach dem Festival den Amstettner erhalten bleiben. Erste Erfahrungen mit Straßenmalerei gab es bereits letzten Sommer bei einem Workshop. Öffentlichkeitswirksam wurde das Hauptplatzpflaster zur Leinwand der Straßenkünstler umfunktioniert. Die positive Resonanz und die "Neugierde" der Amstettner lässt die Organisatoren auf ein erfolgreiches Fest für die Kunst hoffen, dass zugleich auch Teil des Viertelfestivals sein wird. Gesucht werden noch Wände, welche die Kunstwerke tragen, und Sponsoren, welche die Veranstaltung selbst tragen, sollen. Anmeldungen zur Teilnahme sind ab sofort möglich.

Mehr Infos unter: urban-art.at

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