UNESCO
St. Pantaleon-Erla und Wallsee erhalten Welterbe-Status für Donaulimes

Blick in die Römerwelt in Wallsee. Zu sehen sind die Überreste der einstigen römischen Besiedlung im Gemeindegebiet.
  • Blick in die Römerwelt in Wallsee. Zu sehen sind die Überreste der einstigen römischen Besiedlung im Gemeindegebiet.
  • Foto: Gabriella Bösze
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Das Römische Reich stieß an der Donau an seine Grenzen, die Überreste davon sind nun Teil des Kulturerbes.

BEZIRK AMSTETTEN. "Wir freuen uns natürlich riesig", sagt der Bürgermeister von Wallsee Johann Bachinger, der durch den UNESCO-Welterbe-Status auch auf positive Effekte für den Tourismus hofft. Immerhin befindet sich in der Gemeinde die "Römerwelt", welche die Römerzeit zum Leben erwachenlässt. Die Donau war über mehrere Jahrhunderte eine der am stärksten befestigten Flussgrenzen des Römischen Reiches. Sie diente dem militärischen Nachschub und war einer der wichtigsten zivilen Handelswege der Antike.

Der Welterbeantrag „Donau-Limes“ wurde von Österreich, Deutschland, Slowakei und ursprünglich auch von Ungarn gemeinsam eingereicht. Er umfasst den Teil der römischen Militärgrenze entlang der Donau. Dazu zählt neben dem "Kastell und Kleinkastell" in Wallsee und dem Legionslager in St. Pantaleon-Erla unter anderem auch Carnuntum.

„Die Aufnahme in die Welterbe-Liste ist eine neuerliche hohe Auszeichnung für unser vielfältiges Bundesland", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. "Niederösterreich pflegt seit Langem den Erhalt und die archäologische Beforschung seines Anteils am römischen Donau-Limes", so die Landeshauptfrau.

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