Weihnachtsgottesdienst mit Abt Berthold im ORF und ZDF

Weihnachtsgottesdienst
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Live aus der Stiftskirche Seitenstetten wurde am 25.12. um 10.45 Uhr auf ORF2 und ZDF der Weihnachtsgottesdient mit Abt Berthold Heigl und Prior Michael Prinz übertragen; sie und Pater Laurentius Resch feierten mit der Gemeinde ein festliches Hochamt zur Menschwerdung Gottes unter dem Motto "Bethlehem ist überall". Der Kirchenchor unter Pater Franz Hörmann umrahmte den feierlichen Gottesdienst zum Abschluss des Jubiläumsjahres musikalisch.

Die Predigt von Prior Pater Michael Prinz ist unter
http://www.stift-seitenstetten.at/images/stories/Microsoft_Word_-_12-25_Weihn_2012_Vers_12-12-23_20h.doc.pdf
nachzulesen.

Weiterer Link:
http://cross-press.net/Docu/GLAUBE/Seitenstetten/2012.12.25-PontHochAmt/

Am Schluss des Weihnachtsgottesdienstes bat der Abt auch um das Gebet für die Ordensgemeinschaft, die am 8. Februar 2013 einen neuen Abt wählen wird.

Aus diesem Anlass im Folgenden nochmals ein Rückblick auf das segensreiche Wirken des aus dem Amt scheidenden Abtes Mag. Berthold Heigl:

Volksnah mit weitem Herzen

RÜCKTRITT / Abt Berthold Heigl kündigte seinen Rückzug mit 21. März 2013 an; aus gesundheitlichen Gründen zieht sich der angesehene Gottesmann und liebenswürdige Mensch aus dieser Funktion zurück.

SEITENSTETTEN / Abt Berthold Heigl – 28 Jahre als Abt des Stiftes Seitenstetten überaus segensreich in seinem Wirken – hat am 28. November dem 30-köpfigen Konvent seinen Rücktritt erklärt. Die Entscheidung kam freilich nicht ganz überraschend, was Prior Michael Prinz so erklärte: „Abt Berthold hat seit Monaten mit schwerwiegenden Herzproblemen zu kämpfen. Die Implantation eines Schrittmachers mit Defibrillator und eine Rehabilitation haben eine gewisse Stabilisierung bewirkt. Er muss aber nach wie vor sehr behutsam mit seiner Gesundheit umgehen.“
Diözesanbischof DDr. Klaus Küng würdigte den scheidenden Abt als eine der bedeutendsten geistlichen Autoritäten: „Abt Berthold hat mit großer Umsicht das Stift geleitet und war ein verlässlicher und seelsorglich erfahrener Ansprechpartner – eine der wichtigsten kirchlichen Persönlichkeiten des Landes!“

Kind eines Bergbauern

Der 1946 in Ybbsitz geborene Berthold Heigl maturierte am Stiftsgymnasium Seitenstetten und trat danach in den Orden ein. Nach dem Noviziat und dem Theologiestudium in Salzburg und Rom wurde er 1972 zum Priester geweiht. Schon als Kaplan in der Stiftspfarre Wolfsbach verstand er es vorzüglich, die Jugend für die Sache Gottes zu begeistern. Nach Tätigkeiten als Erzieher, Religionslehrer und Novizenmeister wurde er am 30. August 1984 zum 62. Abt von Seitenstetten gewählt.

Eine Amtszeit reich an Höhepunkten

Der damals jüngste Abt Österreichs stellte sich den großen Herausforderungen der Zukunft und war dabei stets auch Visionär. So fielen in seine Amtsperiode die NÖ-Landesausstellung des Jahres 1988, umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen im Stift, Meierhof und Gymnasium, in Pfarrhöfen und Pfarrkirchen. Das Mietobjekt „Seitenstettner-Hof“ in Wien wurde unter Abt Berthold zum bedeutendsten wirtschaftlichen Standbein des Stiftes. Das heurige 900-Jahr-Jubiläum in seinem „Vierkanter Gottes“ darf wohl als krönender Abschluss seiner so erfolgreichen und weisen Amtsführung gesehen werden.
Er gab allem die Chance einer Weiterentwicklung und hatte nicht nur als begnadeter Bergsteiger stets auch Mut zum nächsten Schritt: Das bewies er unter anderem mit seinem „Liebkind“, der Revitalisierung des Historischen Hofgartens, ist es doch Abt Berthold, der dort gerne seinem Hobby, dem Fotografieren frönt und im Rosenkranlabyrinth allabendlich einen besinnlichen Tagesausklang sucht. Das Jugendhaus Schacherhof und Bildungszentrum St. Benedikt sowie das Haus Gennesaret mit seinem meditativen Angebot gehen auf seine mit Bedacht vorgetragenen und konsensorientierten Initiativen zurück. Trotz vieler Verpflichtungen ist Abt Berthold aber ein spiritueller Mensch und geistliches Vorbild geblieben, dessen Handlungsweisen stets von der Bibel oder der Regel des Heiligen Benedikt geleitet waren.

Weitblick in vielerlei Hinsicht

Ob die Freundschaft zu Bischof Philip in Kenia mit dem Bau eines Waisenhauses in dessen Diözese, ob die Förderung von Kunst und Kultur oder auch die Erarbeitung eines neuen Pastoralkonzeptes für die Seelsorge in den Stiftspfarren, Abt Berthold hat stets ein weites Herz bewiesen – ganz seinem Wahlspruch gemäß: Mehr dienen als herrschen!

Die Wahl eines neuen Abtes ist für den 8. Februar 2013 angesetzt.
Die Amtsübergabe wird am Benediktus-Fest im März 2013 und die Benediktion des neuen Abtes am Ostermontag stattfinden.

Autor:

Marianne Penzendorfer aus Amstetten

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