Feierliche Eröffnung
Modernes Wertstoffzentrum Herz Mostviertel eröffnet in St. Peter/Au
- GDA-Obmann-Stellvertreter Karl Huber, GDA-Obmann-Stellvertreterin Manuela
Zebenholzer, Abgeordneter zum NÖ Landtag Mario Wührer, GDA-Obmann Johannes
Heuras, GDA-Geschäftsleitung Eva Zirkler, Geschäftsführer NÖ Umweltverbände Lorenz
Wachter - Foto: Dietl-Schuller
- hochgeladen von Eva Dietl-Schuller
Mit der Eröffnung des Wertstoffzentrums Herz Mostviertel in St. Peter/Au setzt der GDA einen wichtigen Schritt für die moderne Abfallwirtschaft. Das neue Zentrum bietet mehr Service, bessere Trennung und digitale Unterstützung.
ST. PETER/AU. Ein Meilenstein für die Region: Das Wertstoffzentrum Herz Mostviertel in St. Peter/Au öffnet seine Türen. Nach der umfassenden Modernisierung freuen sich die Gemeinden im Bezirk Amstetten über eine zeitgemäße Infrastruktur, die Abfallentsorgung neu denkt.
Bei strahlendem Sonnenschein durfte GDA-Obmann Johannes Heuras zahlreiche Gäste zur feierlichen Eröffnung begrüßen. Allen voran LAbg. Mario Wührer in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Region, dem GDA-Team sowie Vertretern der Partnerfirmen und Baufirmen wurde dieser besondere Tag gefeiert. Kaplan Paulmiki Obinna Ebebe segnete im Anschluss das neue Wertstoffzentrum. Die Bäuerinnen aus St. Peter/Au verwöhnten die Gäste mit köstlichen Brötchen und hausgemachten Mehlspeisen.
"Gelungenes Projekt"
"Ich gratuliere dem GDA herzlich zu diesem gelungenen Projekt. Der GDA wird mit dem neuen Wertstoffzentrum einmal mehr seiner Vorreiterrolle im Bereich Kooperation und Gemeindezusammenarbeit gerecht. Wenn es um erfolgreiche Zusammenarbeit geht, nimmt der GDA in Niederösterreich eine herausragende Rolle ein – das Wertstoffzentrum Herz Mostviertel ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel", betonte LAbg. Mario Wührer.
"Für mich ist es ein ganz besonderer Moment das erste Wertstoffzentrum im Bezirk Amstetten eröffnen zu dürfen. Es profitiert die Umwelt durch bessere Trennqualität. Es gewinnen die Bürgerinnen und Bürger durch mehr Service und Qualität und nicht zuletzt ist damit auch der Grundstein für die Abfallverwertung der Zukunft in unserem Bezirk gesetzt, der eine moderne und unkomplizierte Entsorgung der Abfälle bietet.", sagte Obmann Johannes Heuras. Insgesamt investierte der GDA in den Ausbau des neuen WSZ rund 1,5 Mio. Euro.
Aus Altstoffsammelzentrum wird Wertstoffzentrum
Die Abfallwirtschaft hat sich gewandelt – und das ist eine gute Nachricht für unsere Umwelt. Heute steht die Schonung wertvoller Ressourcen im Mittelpunkt. Durch sorgfältige Trennung gewinnen wir Rohstoffe zurück, schützen die Umwelt, sparen Energie und reduzieren das Deponieaufkommen. Die Gesetzgebung unterstützt diesen Weg mit höheren Recyclingquoten.
Mit der Umbenennung wird dieser Wandel sichtbar: Aus dem Altstoffsammelzentrum St. Peter/Au wird das Wertstoffzentrum Herz Mostviertel. Das Altstoffsammelzentrum St. Valentin wird aktuell ebenfalls umgebaut und trägt nach Fertigstellung künftig den Namen Wertstoffzentrum Westwinkel. Die neuen Bezeichnungen unterstreichen die überregionale Bedeutung und rücken Wiederverwertung und Recycling in den Mittelpunkt.
Das neue Wertstoffzentrum macht Abfalltrennung so einfach wie nie: Rund 42 verschiedene Abfallarten finden hier auf einer Länge von insgesamt 120 Metern ihren richtigen Platz – von Altlacken über Elektroaltgeräte bis zu Bauschutt und Zement. Eine übersichtliche Beschilderung führt durch die Anlage. Besonders praktisch: Via App und über einen Bildschirm vor Ort können Abfallarten eingegeben und Informationen zur korrekten Entsorgung abgerufen werden.
Mehr Service, digitale Angebote und klare Regeln
Ab 1. Juli wird das Wertstoffzentrum Herz Mostviertel noch zugänglicher: Von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 19 Uhr steht die Anlage auch ohne Personal zur Verfügung. „In dieser Zeit können Holz, Karton, Metall, Silofolien und Sperrmüll auch ohne Personal entsorgt werden – unkompliziert und flexibel. So lassen sich Wartezeiten reduzieren und die Entsorgung an individuelle Bedürfnisse anpassen“, freut sich GDA-Geschäftsführerin Eva Zirkler über das neue Service.
Der Zugang außerhalb der regulären Öffnungszeiten erfolgt über die GDA-App. Der digitale Zugang startet zunächst für Personen aus den umliegenden Gemeinden und wird schrittweise mit dem Bau weiterer WSZ im Bezirk ausgeweitet. Zu den Öffnungszeiten mit Personal sind wie gewohnt alle Bürgerinnen und Bürger des Bezirks herzlich willkommen. Die Übernahme von Problemstoffen (Batterien, Nöli, Spraydosen, Lacke etc.) sowie von Bauschutt ist nur zu Öffnungszeiten mit Personal möglich.
In der Woche vor der Eröffnung fanden intensive Einschulungen statt. Das Team ist bestens vorbereitet und freut sich auf die Besucherinnen und Besucher. Obmann Johannes Heuras bedankte sich persönlich beim Team vor Ort für ihren engagierten Einsatz und die tatkräftige Unterstützung in den vergangenen Wochen.
Damit alles reibungslos funktioniert, ist die Anlage videoüberwacht. Das stellt eine ordnungsgemäße Entsorgung sicher und verhindert illegale Ablagerungen. Wichtig: Problemstoffe und kostenpflichtige Abfälle wie Bauschutt können ausschließlich während der regulären, personell besetzten Öffnungszeiten abgegeben werden.
Der Obmann und die Geschäftsführung des GDA bedanken sich herzlich bei allen beteiligten Baufirmen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des GDA für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern sowie den umliegenden Gemeinden für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauphase.
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