Gesundheit im Job
Weltmännertag in Amstetten: Gesundheit stärkt die Arbeitsfähigkeit
- Michael Pardeller (Führungskraft und Landesleitung Tirol) und Sandra Bebendorf (bundesweite Projektleitung) von fit2work.
- Foto: Sandra Hinterlechner/ÖSB
- hochgeladen von Eva Dietl-Schuller
Gerade in körperlich und psychisch fordernden Berufen, wie sie auch im Bezirk Amstetten in Industrie, Bau und Produktion verbreitet sind, ist die Gesundheit ein entscheidender Faktor für die Arbeitsfähigkeit.
BEZIRK. Doch viele Männer nehmen Beschwerden lange nicht ernst oder suchen erst spät Hilfe. Anlässlich des Weltmännertags am 3. November macht fit2work auf die Bedeutung frühzeitiger Unterstützung aufmerksam – damit gesundheitliche Probleme nicht zur dauerhaften Belastung für Betroffene und ihren Berufsalltag werden.
Wieder leistungsfähig mit fit2work
Sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung. Deshalb lädt fit2work zum Weltmännertag insbesondere Männer, die gesundheitliche Belastungen wahrnehmen und ihre berufliche Zukunft aktiv absichern möchten, dazu ein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
fit2work unterstützt dabei, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen. Das Angebot umfasst eine Erstberatung, arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Abklärungen sowie individuelles Case Management und Begleitung. Je nach Bedarf hilft fit2work etwa bei der Vermittlung in therapeutische Angebote oder Rehabilitationsmaßnahmen, bei der Beantragung einer Wiedereingliederungsteilzeit oder durch weitere individuelle Maßnahmen. Ziel ist es, die Arbeitsfähigkeit langfristig zu stärken und längere Ausfälle zu vermeiden.
Mehr Männer in die Beratung bringen
Frauen nehmen die Beratung durch fit2work deutlich häufiger in Anspruch. Der Männeranteil in der fit2work-Erstberatung für Personen liegt seit Jahren stabil bei rund 42 Prozent. Gerade in männerdominierten Branchen wäre eine stärkere Nutzung des Angebots jedoch wichtig, um gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und Folgewirkungen zu vermeiden.
„Wer auf seine Gesundheit achtet, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine berufliche Zukunft. Gerade Männer in belastenden Berufen sollten frühzeitig handeln. Je früher Unterstützung in Anspruch genommen wird, desto größer sind die Chancen, gesund und leistungsfähig im Berufsleben zu bleiben“, so Michael Pardeller, Führungskraft im Programm fit2work.
Arbeitsfähigkeit im Betrieb stärken
Auch Unternehmen können einen wichtigen Beitrag zur Leistungsfähigkeit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter leisten. Mit der kostenlosen BGM-Orientierung und der Eingliederungsberatung unterstützt fit2work Betriebe dabei, ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement gezielt weiterzuentwickeln und gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen.
Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen des Arbeitnehmer:innenschutzes zur Vorbeugung von Arbeitsunfällen sowie innerbetriebliche Angebote zur Gesundheitsförderung. Dazu zählen Maßnahmen gegen Muskel-Skelett-Erkrankungen, Angebote zu gesunder Ernährung, Stressbewältigung und psychischer Gesundheit.
Darüber hinaus unterstützt fit2work beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung eines strukturierten Betrieblichen Eingliederungsmanagements. Damit sollen erkrankte oder chronisch kranke Mitarbeiter gut in den Arbeitsalltag zurückkehren können.
So werden Sicherheit und Gesundheit zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags. Davon profitieren Unternehmen ebenso wie ihre Beschäftigten: Weniger Krankenstände können die Produktivität steigern, Personalkosten senken und die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen. Gerade in Branchen mit hohen Krankenstandsquoten kann dies einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsfähigkeit leisten.
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