09.09.2014, 12:27 Uhr

Baumbestattung und Urnenhain in Amstetten

Thomas Hinterndorfer, Ursula Puchebner, Johann Jetzinger, Kerstin Kronsteiner, Peter Wallner, Friederike Scholler. (Foto: Stadt)

Die Stadt Amstetten passt sich mit Umbauten am Friedhof geänderte Lebens- und Glaubensumstände an.

Die Stadt hat im nordöstlichen Teil des Friedhofs Krautberg mit der Errichtung eines Urnenhains begonnen.
„Neue Wege in der Bestattungskultur und Trauer sollen mit traditionellen Beisetzungsformen und Grabarten in Einklang gebracht werden“, erklärt Bürgermeisterin Ursula Puchebner bei einer Besichtigung des neu angelegten Urnenhains.

Anpassung an das Leben

„Aufgrund geänderter Lebens- und Glaubensumstände werden Urnenbeisetzungen immer häufiger gewünscht“, stellt auch Stadträtin Friederike Scholler fest. „Mit dem Urnenhain wollen wir einen neuen Weg bei der Friedhofsgestaltung gehen und einen zusätzlichen Rahmen für die Beisetzung unserer Verstorbenen schaffen“, erklärten die beiden Kommunalpolitikerinnen.
Auf insgesamt 650 m² wird der neue Urnenhain entstehen, wobei der Einsegnungsplatz das Zentrum bildet.

Pflege ist einfach

„Mit den neuen Bestattungsmöglichkeiten werden insbesondere Grabstätten geschaffen, die keiner oder nur einer geringen Pflege durch die Angehörigen bedürfen“, erklärt Johann Jetzinger.
„Bestattungen im neuen Urnenhain sind in Urnensäulen aus Stahl sowie in Urnengräbern aus Stein möglich“, so Thomas Hinterndorfer, der Leiter der städtischen Friedhofsverwaltung.

Bänke und Bäume

Den Abschluss des Urnenhains bildet eine Trockensteinmauer, darauf montierte Holzbänke sollen zum Verweilen einladen.
Unterhalb des Urnenhains werden um mehrere große Findlingsteine herum zwei Baumgruppen gepflanzt. Sie sollen Baumbestattungen ermöglichen.

Fertigstellung im Herbst

Ein Großteil der Arbeiten, wie die Platzgestaltung, Fundamentierungsarbeiten und der Erdaushub konnte vom städtischen Bau- und Wirtschaftshof erledigt werden. Die Fertigstellung des Urnenhains ist für Herbst 2014 geplant.
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