21.12.2017, 11:08 Uhr

Christkind bringt den Ybbstalern Breitband

Gemeindevertreter und Projektverantwortliche versammelten sich in Ybbsitz zum Spatenstich. (Foto: Rainer Murau)

Spatenstich: Passend zu Weihnachten bringt das Christkind den Ybbstalern Breitbandanschlüsse.

YBBSTAL. "Das ist das wichtigste Infrastrukturprojekt dieses Jahrhunderts", erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. "Was hier gebaut wird, ist mit einer Autobahn mit beinahe unendlichen Kapazitäten vergleichbar. Jedes Unternehmen und jeder Haushalt bekommt jetzt eine direkte Zufahrt", so die Landesrätin.

Bevölkerung will Breitband

Die Zustimmung der Bevölkerung ist groß. In allen sieben Gemeinden der Pilotregion Ybbstal-Eisenstraße – einer von vier Regionen, in der das niederösterreichische Breitbandmodell erprobt wird – haben sich mehr als 40 Prozent für den Ausbau ausgesprochen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) das Glasfasernetz errichten kann.


„Insgesamt werden bis Ende 2018 im Ausbaugebiet mehr als 5.000 Haushalte und Betriebe angeschlossen. Dieser Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein nicht nur für Ybbsitz, sondern auch für das Land Niederösterreich“, so Jochen Danninger, Geschäftsführer von ecoplus. „Heute starten wir hier in die Glasfaserzukunft“, ergänzt Hartwig Tauber, Geschäftsführer von nöGIG. Für drei Gemeinden wurden bereits Generalunternehmer mit dem Bau beauftragt.

In Ybbsitz mit etwa 1.300 bestellten Anschlüssen wird die Firma Held & Francke die Arbeiten durchführen. In Göstling (mit 1.200 Anschlüssen) und in Waidhofen (mit 1.200 Anschlüssen) baut die Firma Hasenöhrl. In den weiteren Gemeinden Hollenstein, Opponitz, St. Georgen am Reith und Lunz am See ist es in Kürze so weit.

Alle ziehen an einem Strang

"Die Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich läuft hervorragend", erklärt Josef Hofmarcher, Bürgermeister der Gemeinde Ybbsitz. "Man spürt dabei, dass allen bewusst ist, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen müssen", so Hofmarcher über die Bedeutung der neuen digitalen Infrastruktur.
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