Straßensanierung B156
Die „Lebensader des Bezirks“ wird erneuert
- Bürgermeister und Gemeindevertreter aus St. Georgen am Fillmannsbach und Handenberg vor dem sanierten Abschnitt der B156, wo derzeit die letzten Asphaltarbeiten laufen.
- Foto: MeinBezirk/Anja Kern
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Bereits am Freitag soll die frisch asphaltierte Strecke zwischen Fillmannsbach und Sandtal wieder für den Verkehr freigegeben werden.
HANDENBERG, ST. GEORGEN. Die Sanierung der B156 zwischen Fillmannsbach und Sandtal kommt schneller voran als erwartet. Die beschädigte Fahrbahn wurde abgefräst und wird nun in mehreren Schichten neu asphaltiert. Damit erhält die Straße eine komplett neue Oberfläche und einen stabileren Unterbau. Die Arbeiten starteten am Montag, 18. Mai. Wenn das Wetter hält, soll die Straße laut Straßenmeisterei bereits am Freitag, 22. Mai, wieder geöffnet werden – und damit noch vor dem Pfingstwochenende. Ursprünglich war der 28. Mai vorgesehen.
- Lauft alles nach Plan, soll die Straße bereits am Freitag, 22. Mai, wieder befahrbar sein.
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Handenbergs Bürgermeister Johannes Fankhauser zeigt sich erleichtert. Vor allem im Bereich der Obermaierkreuzung war es immer wieder zu Unfällen gekommen, besonders bei Motorradfahrern. „Mit der Sanierung ist die Sicherheit wieder gewährleistet“, sagt er.
Zweiter Bauabschnitt im Juni
Nach Abschluss der aktuellen Arbeiten folgt ab Montag, 8. Juni, der nächste Bauabschnitt in St. Georgen. Auch hier wird die Straße etwa zwei Wochen gesperrt, der Verkehr wird örtlich umgeleitet. Die Gesamtkosten für beide Abschnitte liegen bei rund einer Million Euro.
- Die Bürgermeister der Gemeinden entlang der B 156 Johann Prillhofer aus Neukirchen, Gerhard Luger aus St. Georgen, Johannes Fankhauser aus Handenberg, Josef Maislinger aus Eggelsberg und Johannes Waidgasser aus Braunau (2. bis 6. v. l.) mit Vertretern der Straßenmeisterei.
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Rad- oder Gehwege wird es laut Sabine Sigl, Amtsleiterin Handenberg, entlang der sanierten Abschnitte nicht geben. Eine Verbreiterung sei baulich und finanziell nicht machbar. Stattdessen sollen Radwege abseits der stark befahrenen Straße weiter ausgebaut werden, um dennoch ein effizientes Radwegenetz zu schaffen.
Überparteiliche Zusammenarbeit
Die Landtagsabgeordneten Klaus Mühlbacher (ÖVP), Gabriele Knauseder (SPÖ) und David Schießl (FPÖ) betonten bei der Pressekonferenz die gute Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Noch im Vorjahr sei unklar gewesen, ob die Sanierung überhaupt möglich sei. „Man sieht, was alles geht, wenn man am gleichen Strang zieht“, so Schießl.
Mühlbacher bezeichnete die B156 als „wirtschaftliche Lebensader des Bezirks“ und kündigte an, auch weitere beschädigte Abschnitte im Blick zu behalten.
- Die Landtagsabgeordneten Klaus Mühlbacher (ÖVP), Gabriele Knauseder (SPÖ) und David Schießl (FPÖ) loben die gelungene überparteiliche Zusammenarbeit.
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Schäden durch Schwerverkehr
Mehrere Abschnitte der B156 sind im Bezirk stark beschädigt. Alter, hohe Verkehrsbelastung und besonders der Schwerverkehr haben die Fahrbahnoberfläche und die Tragschichten in Mitleidenschaft gezogen. Mit der aktuellen Sanierung wird der Straßenaufbau stabilisiert und die Deckschicht erneuert. Die Straße soll damit wieder rund 15 Jahre halten.
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