Schneechaos
Freiwillige Feuerwehren im Kampf gegen den Schnee

Freiwillige Feuerwehren aus dem Bezirk Braunau sind in Gosau damit beschäftigt, Dächer von den enormen Schneelasten zu befreien.
  • Freiwillige Feuerwehren aus dem Bezirk Braunau sind in Gosau damit beschäftigt, Dächer von den enormen Schneelasten zu befreien.
  • Foto: Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich
  • hochgeladen von Katharina Bernbacher

BRAUNAU, GOSAU. Der andauernde Schneefall hat vor allem in höher gelegenen Gebieten für vermehrte Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Freiwillige Feuerwehren aus dem Bezirk Braunau sind seit Samstag in Gosau, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. 

Österreichweites Miteinander

Die Gemeinde Gosau in Gmunden erfährt seit 12. Jänner besondere Unterstützung durch Feuerwehren aus dem Bezirk Braunau. Die Schneelasten konnten alleine nicht mehr bewältigt werden. "Die Gemeinde Gosau hat beim Landesfeuerwehrkommando um Hilfe angesucht", berichtet Klaus Litzlbauer, Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Braunau. Da die Gemeinde von Oberösterreich aus nicht mehr erreichbar ist, sind die Braunauer Feuerwehren über Salzburg in das Katastrophengebiet gereist. Aus dem Bezirk Braunau waren insgesamt täglich zwischen neun und 14 Freiwillige Feuerwehren im Einsatz. "Im Vordergrund stand vor allem, die Dächer von den enormen Schneelasten zu befreien", so Litzlbauer. Innerhalb eines Tages schafften es die Freiwilligen, von insgesamt 120 Dächern 60 freizuräumen. Wie lange der Einsatz in Gosau noch dauern wird, ist bislang ungewiss. Aufgrund der momentanen Wetterlage und des ständigen Neuschnees, wird der Einsatz notfalls spontan verlängert. 

Anforderung aus Bezirk Braunau

Nicht nur die strategisch günstige Lage führte dazu, dass Feuerwehren aus Braunau an den Einsatzort nach Gmunden reisten. "Die Feuerwehr Braunau hat besondere Geräte, wie einen Kran oder eine Drehleiter, die andere Feuerwehren nicht haben. Außerdem haben wir Höhenretter in unseren Reihen, deren Hilfe bei solchen Wetterbedingungen unabdingbar ist", berichtet der Braunauer Feuerwehrler Litzlbauer.

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