"Grünes Licht vom Land"

60 Millionen Euro fließen in das größte Bauprojekt in der Geschichte des Braunauer Spitals.

BRAUNAU. Bei der Sitzung der Gesundheitsplattform des oberösterreichischen Gesundheitsfonds wurde die nächste Großbauetappe des Krankenhauses St. Josef Braunau abgesegnet: der Neubau des sogenannten Bauteils 10. Voraussichtliche Kosten: ca. 60 Millionen Euro.
Vorausgegangen ist dem positiven Bescheid ein Besuch von Landesrätin Christine Haberlander im Braunauer Krankenhaus. „Wir investieren laufend in die medizinische Versorgung, um den Menschen in den Regionen bestmögliche Angebote bieten zu können. Das ist ein Bekenntnis zur regionalen medizinischen Versorgung, aber auch ein wirtschaftlicher Impuls für die Region." Im zu errichtenden Bauteil 10 sollen 158 Betten untergebracht werden, unter anderem die gesamte Innere Medizin. Auch Ambulanzen und die Tagesklinik werden sich dort befinden. Die Sanierung der Heizzentrale ist ebenfalls im Bauprojekt enthalten. "Besonders freut es mich, dass die Kinderabteilung von den provisorischen Containern in diesen Bauteil wechseln kann", so Haberlander.
Seit 2003 läuft die Generalsanierung des Braunauer Spitals, bisher wurden dafür etwa 90 Millionen Euro investiert.

Sanierung nicht möglich

Der Bauteil 10 ist der älteste Gebäudetrakt des Hauses. Er stammt großteils aus den Jahren 1958 bis 1963, bestimmte Gebäudeteile sind aber noch viel älter. Eine Sanierung ist aufgrund der Statik nicht möglich. Das wurde 2015 durch eine externe Bauprüfung bestätigt. Somit kommen nur Abriss und Neubau infrage.
Krankenhausgeschäftsführer Erwin Windischbauer sieht in diesem größten anstehenden Bauprojekt in der Geschichte des Braunauer Spitals einen wichtigen Meilenstein. Er ist dankbar, dass von Gesundheitslandesrätin Haberlander und dem Land Oberösterreich grünes Licht gegeben wurde.

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