Regionalverkehr
Knauseder fordert rasche Maßnahmen zum Erhalt der Hausruckbahn
- Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder fordert konkrete Pläne für die Zukunft der Hausruckbahn.
- Foto: SPÖ
- hochgeladen von Anja Kern
Die Hausruckbahn bleibt ein Sorgenkind: SP-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder fordert nun mehr Tempo bei Investitionen und eine rasche Modernisierung, um die Regionalbahnen als attraktive Alternative zum Auto zu positionieren.
INNVIERTEL. Seit mehreren Jahren sorgt die Zukunft der Regionalbahnen in Oberösterreich für Diskussionen. Besonders betroffen ist die Hausruckbahn, die für viele Pendler im Innviertel eine wichtige Verbindung darstellt.
In der jüngsten Sitzung des Infrastrukturausschusses im Landtag forderte SP-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder von Verkehrslandesrat Günther Steinkellner konkrete Pläne. Sie kritisiert, dass seit über 16 Jahren über die Übernahme und Modernisierung der Regionalbahnen verhandelt würde, aber für die Fahrgäste wenig passiert sei.
Bereits 2012 lag ein Angebot des Bundes zur Übernahme und Modernisierung der Bahnstrecken auf dem Tisch, das jedoch vom Land abgelehnt wurde. 2014 beschloss der Landtag einstimmig den Erhalt aller Regionalbahnen – federführend eingebracht von Günther Steinkellner, der heute als Verkehrslandesrat zuständig ist. Umgesetzt wurde der Beschluss bisher nicht.
Knauseder warnt:
„Wenn die Politik weiter zögert, droht das schleichende Aus für wichtige Strecken wie die Hausruckbahn.“
SPÖ fordert Kontrolle und Investitionen
Knauseder fordert gezielte Investitionen, mehr Züge und schnellere Verbindungen. Nur so könnten die Regionalbahnen zu einer echten Alternative zum Auto werden. Die SPÖ verlangt eine begleitende Kontrolle durch den Landtag und rasche Entscheidungen.
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