Gemeinderatssitzung Braunau
Kostenlose Stellplätze am Stechl-Parkplatz kommen zurück
- Bereits ab 1. August können Autofahrer wieder gebührenfrei am Stechl-Parkplatz parken.
- Foto: Oleksandr_UA/Smarterpix
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Kostenlose Dauerparkplätze kehren in die Braunauer Innenstadt zurück: Der Gemeinderat hebt die Kurzparkzone am Stechl-Parkplatz wieder auf. Neben der Parkraumbewirtschaftung standen auch Klimaschutz und neue Schulsprengel im Zentrum der Sitzung.
BRAUNAU. Der Gemeinderat hat am 8. Juli beschlossen: Der Stechl-Parkplatz in der Braunauer Innenstadt ist ab 1. August 2026 wieder kostenlos und ohne Zeitlimit nutzbar. Die Stadt reagiert damit auf Kritik an der neuen Parkgebührenordnung. Die Kurzparkzone wurde im Vorjahr eingeführt. Viele beklagten den Wegfall der Dauerparkplätze. Nach Beratung im Verkehrsausschuss und im Arbeitskreis Mobilität kehren nun 42 Stellplätze zur alten Regelung zurück.
- Detailbereich Parken Stechl.
- Foto: Stadtamt Braunau
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Die übrigen Kurzparkzonen in der Innenstadt bleiben bestehen. Auch die Bewohnerparkregelung ändert sich nicht. Anwohner und Betriebe können weiterhin Ausnahmegenehmigungen beantragen.
- Kurzparkzone Innenstadt Braunau.
- Foto: Stadtamt Braunau
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Kritik an der Verordnung
Gemeinderat Manfred Hackl (Die Grünen) warnte, dass die Rücknahme der Kurzparkzone das Autofahren wieder attraktiver mache und damit den Zielen der klimaneutralen Stadt entgegenwirke. Außerdem entgingen der Stadt dadurch wichtige Einnahmen. Seine Fraktion schlug stattdessen die Einführung von gebührenpflichtigen Dauerparkplätzen vor, fand aber keine Mehrheit.
Klimaschutz-Förderung
Die Stadt nimmt am Förder-Call „Mission-Klimaneutrale Stadt“ der FFG teil. Ziel ist es, Ressourcen und Know-how für nachhaltige Stadtentwicklung zu gewinnen. Braunau will so den Wissensaustausch stärken und zukunftsfähige Projekte umsetzen.
Schulsprengel wird angepasst
Ab dem Schuljahr 2027/28 werden die Sprengel der Volksschulen Braunau-Neustadt, Braunau-Ranshofen und Braunau-Stadt neu geregelt. Grund ist die ungleiche Verteilung der Schülerzahlen. Ranshofen drohte einklassig zu werden, während die anderen Schulen zu voll wären. Die Volksschule Laab bleibt unverändert.
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