Nazi-Tattoos im Freibad Braunau
Polizei und Zeugen widersprechen sich
- Der Fall trug sich im Freibad Braunau zu.
- Foto: Latzelsberger
- hochgeladen von Elisabeth Latzelsberger
Der Vorfall mit NS-Tattoos im Freibad Braunau sorgt für Aufsehen. Vor allem, weil Polizei und Zeugen unterschiedliche Aussagen machen.
BRAUNAU. Beim Freibadbesuch einer jungen Familie sind ihnen Männer mit NS-Tattoos aufgefallen. Als sie die Polizei riefen, hat diese das Freibad nicht betreten. Jedoch gibt es nun unterschiedliche Aussagen seitens der Polizei und der Familie.
"Das stimmt nicht"
In einer Presseaussendung der Polizei OÖ wird angegeben, die Beamten hätten mit dem Anzeiger als auch mit dem Badepersonal persönlich Kontakt aufgenommen. "Keiner der Anwesenden konnte den Aufenthaltsort des Mannes nennen. Sie wurden daher aufgefordert, bei Ansichtig werden sofort wieder die Polizei zu verständigen. Ein Anruf erfolgte nicht mehr", so die Polizei OÖ. Der Familie ist klar: Das stimmt so nicht. "Die Beamten hätten jederzeit ins Freibad kommen können. Die Männer waren die ganze Zeit an einem bestimmten Platz", berichten die Anzeiger.
Disziplinarrechtliche Überprüfung
Laut Polizei wird im Fall nach dem Verbotsgesetz ermittelt. Das, unter Einbeziehung des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Seitens Polizei heißt es: "Nach Abschluss der Erhebungen wird Anzeige an die zuständige Staatsanwaltschaft erstattet. Ergänzend wird angemerkt, dass das polizeiliche Einschreiten inhaltlich und disziplinarrechtlich überprüft wird." Laut den Anzeigern haben die ersten Aussagen bereits stattgefunden.
Aktuelle Nachrichten aus Braunau auf
Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.