Doppelsieg bei Bosch Innovationspreis
„HTL-Oscar“ für zwei Projekte aus Braunau

Moritz Hajek von der HTL Braunau sicherte sich den Sieg in der Kategorie „Industrial Technology“. | Foto: Bosch/Christian Husar
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  • Moritz Hajek von der HTL Braunau sicherte sich den Sieg in der Kategorie „Industrial Technology“.
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Bosch kürt Österreichs beste HTL-Innovationen: Unter den Siegern sind Moritz Hajek sowie Fabian Lindlbauer, Liam Vendel und Manuel Zauner von der HTL Braunau, die in zwei von vier Kategorien abräumten.

WIEN, BRAUNAU. Die HTL Braunau hat beim Bosch Innovationspreis 2026, dem größten unternehmensinitiierten HTL-Wettbewerb, gleich zwei der vier Hauptpreise gewonnen und sich damit von insgesamt 80 eingereichten Diplomarbeiten aus ganz Österreich durchgesetzt.

In der Kategorie „Industrial Technology“ überzeugte Moritz Hajek mit seinem Projekt „Technical Design and Engineering of a Single-Screw Extruder“. Der entwickelte Prototyp ermöglicht es, Kunststoffabfälle aus der 3D-Druck- und Maker-Szene aufzubereiten und wieder in verwertbares Filament zu überführen – ein konkreter Beitrag zu nachhaltigen Materialkreisläufen.

Verleihung vom Bosch Innovationspreis 2026 in der Kategorie "Industrial Technology" . | Foto: Bosch/Christian Husar
  • Verleihung vom Bosch Innovationspreis 2026 in der Kategorie "Industrial Technology" .
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Auch in der Kategorie „Connected Living“ kam das Siegerprojekt aus Braunau: Mit „Ascenta – Guiding your Vision“ entwickelten Fabian Lindlbauer, Liam Vendel und Manuel Zauner eine intelligente Assistenzbrille, die visuelle Informationen mithilfe Künstlicher Intelligenz erkennt und in akustische Hinweise übersetzt. Die Lösung unterstützt sehbeeinträchtigte Menschen im Alltag und verarbeitet Daten vollständig lokal auf Gerät und Smartphone.

Liam Vendel und Manuel Zauner von der HTL Braunau gingen mit „Ascenta – Guiding your Vision“ in der Kategorie „Connected Living“ als Sieger hervor. | Foto: Bosch/Christian Husar
  • Liam Vendel und Manuel Zauner von der HTL Braunau gingen mit „Ascenta – Guiding your Vision“ in der Kategorie „Connected Living“ als Sieger hervor.
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Die hochkarätige Fachjury aus Wissenschaft, Industrie und Bildung würdigte insbesondere die Praxisnähe und Innovationskraft der Arbeiten. So überzeuge der Extruder durch einen vollständig funktionsfähigen, interdisziplinär entwickelten Prototypen sowie seinen offenen Ansatz zur Förderung nachhaltiger Lösungen. Die Assistenzbrille wiederum zeige eindrucksvoll, wie Technologie konkret im Alltag unterstützen kann – insbesondere durch ihren nutzerzentrierten Ansatz und die datenschutzkonforme Umsetzung.

Nachwuchs-Techniker beeindruckten

Helmut Weinwurm, Vorstandsvorsitzender der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich, betonte: „Die hier versammelten jungen Technikerinnen und Techniker beeindrucken durch ihre Souveränität und ihren Gestaltungswillen: Sie wenden Technologie nicht nur an, sondern treiben sie aktiv voran.“ 

Mit gleich zwei ausgezeichneten Projekten zählt die HTL Braunau heuer zu den erfolgreichsten technischen Schulen des Landes und unterstreicht die starke Rolle Oberösterreichs als Talentschmiede für industrielle Technologien und digitale Innovation.

Moritz Hajek von der HTL Braunau sicherte sich den Sieg in der Kategorie „Industrial Technology“. | Foto: Bosch/Christian Husar
Verleihung vom Bosch Innovationspreis 2026 in der Kategorie "Industrial Technology" . | Foto: Bosch/Christian Husar
Liam Vendel und Manuel Zauner von der HTL Braunau gingen mit „Ascenta – Guiding your Vision“ in der Kategorie „Connected Living“ als Sieger hervor. | Foto: Bosch/Christian Husar
Verleihung vom Bosch Innovationspreis 2026 in der Kategorie "Connected Living". | Foto: Bosch/Christian Husar
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