Mattighofen bekommt eigenes „Silicon Valley"

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MATTIGHOFEN (ebba). In Mattighofen soll ab September 2016 ein Startup-Campus für den Technologiebereich entstehen. In den großzügigen Räumlichkeiten der ehemaligen Lederfabrik Vogl mit einer Gesamtfläche von rund 11.000 m2 sollen künftig Jungunternehmer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt werden. Aber auch für bereits gegründete Unternehmen wird hier Platz geboten.

Der so genannte „kubator“ ist ein innovativer Startup-Campus, der junge Unternehmer bereits bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee unterstützt und bis zur Markteinführung begleitet. Namhafte Experten und Betriebe stehen den Startups mit ihrem Wissen, Kontakten und Kapital zur Seite. Mit diesem Support, sollen die Startups die besten Voraussetzungen haben, schnell zu wachsen. Sie erhalten Zugang zu einem umfassenden Netzwerk und werden bei der Erstellung eines Businessplanes sowie bei der Suche nach Investoren unterstützt.

„Wir wollen mit dem kubator eine neue Gründerwelle im Technologiebereich auslösen. Ziel ist, in den nächsten zehn Jahren über 100 neue Jobs in der Region zu schaffen“, skizziert Christopher Stelzer, Geschäftsführer des kubators, den Weg. Durch den Startup-Campus soll der Zuzug von Fachkräften gefördert werden.

Platz zum Entfalten finden die Jungunternehmer in der stillgelegten Lederfabrik Vogl. „Durch sein Potenzial für Büros und Produktionsflächen bietet unser Areal einen idealen Standort“, meint Klaus Vogl, und ergänzt: „In der ersten Phase beginnen wir 20 Arbeitsplätze einzurichten und regionale Unternehmen in unser Netzwerk aufzunehmen.“

Der Campus soll Raum für Innovation und Vernetzung in der Region bieten. Regionale Betriebe können hier neue Ideen testen, Mitarbeiter sich entsprechend weiterbilden. „Innovative Jungunternehmer und etablierte Unternehmen sollen voneinander profitieren“, betont Stelzer.

Workshop für Interessenten

Am 9. September wird es einen Kick-Off-Workshop für alle Gründungsinteressierten geben, in dem erste Geschäftsideen entwickelt werden sollen. Anmeldungen sind ab sofort über www.kubator.at möglich. Laut Christopher Stelzer wird es einen kleinen „Bewerbungsprozess“ für Interessenten geben. Denn: „Die Synergie muss stimmen. Die Unternehmer, die hier einziehen, müssen zusammen passen und sich gemeinsam entwickeln und wachsen können.“

In spätestens drei bis vier Jahren soll sich schließlich zeigen, ob es gelungen ist, den Geist des Silicon Valley nach Mattighofen zu bringen. Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer zeigt sich schon jetzt begeistert: „Der kubator kann eine tolle Sache werden für den Industriestandort Mattighofen. Wir werden das Projekt von Gemeindeseite sicher unterstützen.“

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