Alpine Ski-WM
Dominik Raschner holt Silber im Parallelbewerb
- Dominik Raschner jubelt über Silber bei der alpinen Ski-WM in Frankreich.
- Foto: BARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
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Nach Blech im Parallel-Teambewerb holte Dominik Raschner nun Silber im Einzelbewerb der Männer und krönte sich zum Vizeweltmeister. Die einzige ÖSV-Vertreterin bei den Damen, Fanziska Gritsch, musste sich im Viertelfinale gegen die Französin Marie Lamure geschlagen geben. Adrian Pertl wurde Vierter. Weltmeister wurde der Deutsche Alexander Schmid.
ÖSTERREICH/FRANKREICH. Mit Dominik Raschner, Adrian Pertl und Franziska Gritsch standen insgesamt drei ÖSV-Stars am Start der Finalrunden der Einzel-Parallelbewerbe. Die hätten spannender nicht sein können. Während sich Fanziska Gritsch im Bewerb der Damen im Viertelfinale gegen die Französin Marie Lamure geschlagen geben musste, trafen bei den Herren Raschner und Pertl in einem dramatischen Halbfinale aufeinander. Raschner setzte sich durch, unterlag im Finale aber dem Deutschen Alexander Schmid deutlich und holte damit Silber – die sechste WM-Medaille für Österreich. Bei den Damen krönte sich die Norwegerin Maria Therese Tviberg zur Weltmeisterin.
- Im Halbfinale trafen Dominik Raschner und Adrian Pertl noch aufeinander – am Ende holten die ÖSV-Läufer Silber (Raschner) und Bronze (Pertl).
- Foto: Marco Trovati / AP / picturedesk.com
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ÖSV-Duell im Halbfinale
Im ÖSV-Halbfinale setzte sich Raschner spektakulär durch: Obwohl Pertl gleich beim Start einen Stock verlor, gelang ihm nach einem Schnitzer von Raschner wieder der Anschluss. Im Kopf-an-Kopf-Rennen hatte Raschner schlussendlich jedoch im Ziel um 0,08 Sekunden die Nase vorne. Im darauffolgenden Finale gegen den Deutschen Alexander Schmid hatte Raschner aber keine Chance. Er unterlag in beiden Durchgängen deutlich.
Auch Adrian Pertl hatte im Rennen um den dritten Platz in beiden Duellen das Nachsehen. Er musste sich dem Norweger Timon Haugan geschlagen geben.
Gritsch bis ins Viertelfinale
Franziska Gritsch schaffte zunächst den Einzug unter die besten acht Läuferinnen. Die 25-jährige Tirolerin gewann beide Achtelfinal-Duelle gegen die Norwegerin Kristin Lysdahl. Im Viertelfinale biss sich Gritsch dann aber an der jungen Französin Marie Lamure die Zähne aus. Im ORF-Interview zeigte sich die Tirolerin aber nicht unzufrieden: "Prinzipiell bin ich richtig gut gestartet, ich habe es dann leider nicht so richtig durchgezogen." Ihrer Gegnerin aus Frankreich gratulierte sie zur guten Leistung: "Die Marie [Anm.: Lamure] hatte einen richtig guten Lauf", so Gritsch.
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