Hoch zu Ross durch den Nationalpark

Hier ist Johann Kratzer zu Hause: Im Sommer verbringt er den Großteil seiner Zeit auf dem Rücken seiner Pferde.
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  • Hier ist Johann Kratzer zu Hause: Im Sommer verbringt er den Großteil seiner Zeit auf dem Rücken seiner Pferde.
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Reiten wie im Bilderbuch: Ein Ausflug nach Osttirol erfüllt Träume von Pferdefans und jenen, die es danach mit Sicherheit sein werden!

In nicht ganz zweieinhalb Stunden fährt man vom nördlichen Flachgau über den Felbertauern zum malerischen Zielort Matrei in Osttirol. Tirols zweitgrößte Gemeinde liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern – umgeben von imposanten Dreitausendern wie dem Großvenediger, dem Rainerhorn oder der Schwarzen Wand. Ihr Zentrum ist ein kleines Dörfchen von dem aus man direkt auf die Almhütten und Themenwege des Nationalparks starten kann. Den Blick über die Gipfel der Umgebung genießt man im Hotel „Outside“ mitten im Ort.

Gleich neben Matrai, mit dem Auto zwölf Minuten vom Hotel entfernt, liegt die Gemeinde Prägraten – bekannt als Teil der Österreich-Rad-Rundfahrt und noch viel bekannter, weil der ehemalige Bürgermeister einen Berggipfel nach einer Wiener Wurstfirma umbenannt hat. Dieser Bürgermeister konzentriert sich jetzt voll und ganz auf seine Leidenschaft – die Pferde. Johann Kratzer führt gemeinsam mit seiner Familie den ersten Westernreitstall Osttirols. Auf selbst gezüchteten Pferden geht es mit ihm durch Täler und Berge des Nationalparkgebiets.

Im Galopp auf die Alm
Seine Quarter-Horse-Haflinger-Mixe sind trittsicher, ausdauernd und vor allem gelassen. „Zügel loslassen und auf geht’s, die machen das schon“, sagt der Tauern-Cowboy und die Pferde flitzen im Galopp über den gut 45 Grad steilen Weg, der nicht breiter als ein Hufpaar ist. Die Pferde finden ihren Weg und es geht weiter über weiche Waldböden, an der Isel entlang und über weite Galoppstrecken, auf denen einem keine Menschenseele begegnet. Dafür aber Schafe, Ziegen, Kühe und jede Menge Natur.

Bei Johann Kratzer soll das Reiten in erster Linie Spaß machen. „Locker und unverkrampft“ ist seine Devise. Greenhorns erlernen bei ihm Sattelfestigkeit und erfahrene Reiter dürfen sich auf dem Rücken seiner Pferde austoben. Sein Konzept funktioniert. Für Pferdefans ist ein Ritt durch den Nationalpark ein unvergessliches Erlebnis, das man so schnell nicht nachmachen kann. Und für (meist männliche) Partner, die von der Leidenschaft für die Vierbeiner überzeugt werden wollen, könnte es keine schönere Kulisse als die zwischen Osttiroler Berg und Tal geben.
Kratzer hat das Reiten schon vor gut 15 Jahren als ideale Ergänzung zum Wandertourismus entdeckt und blieb weitgehend konkurrenzlos. Sein Hof ist die ganz besondere Urlaubsalternative, die man auch mit dem eigenen Pferd erleben kann. Der Ortnerhof mit zwei „Stallfilialen“ bietet ungezwungenen Westernunterricht auf dem Platz oder in der Halle und individuelle Ausreitmöglichkeiten zu jeder Jahreszeit.

Wild-West-Romantik
Im sechsstündigen Ritt geht es zur hauseigenen Almhütte. Dort wird Pause gemacht und gegrillt, während die Pferde sich mit Almkräutern stärken. Dann geht es entweder wieder nach Hause oder es wird auf der Hütte übernachtet und am nächsten Morgen weiter geritten.

Wem die Muskeln nach dem anstrengenden Ritt spannen, der kann sich eine ausgiebige Schönheitsbehandlung im Wellnessbereich des Hotel Outside gönnen. Neben Hallenbad, Sauna, Solegrotte und Dampfbad warten dort spezielle Beautybehandlungn und Massagen. Nach so einem Urlaub steht einem glücklichen und entspannten Zu-Hause-Ankommen wirklich nichts mehr im Wege!

Hier geht’s zum Ortnerhof

Hier geht’s zum Hotel Outside

Autor:

Ulrike Grabler aus Flachgau

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