Gemeinde setzt auf Prävention

Köstendorf trägt seit einem Jahr stolz den Zusatz "Gesunde Gemeinde" am Ortsschild. Im Bild Vize-Bgm. Angelika Neumayr und Gertraud Schober.
  • Köstendorf trägt seit einem Jahr stolz den Zusatz "Gesunde Gemeinde" am Ortsschild. Im Bild Vize-Bgm. Angelika Neumayr und Gertraud Schober.
  • hochgeladen von Manuel Bukovics

KÖSTENDORF (buk). "Wir wollen das Wohlbefinden der Leute steigern", sagt Gesunde-Gemeinde-Obfrau Gertraud Schober. Wichtig sei hier vor allem, dass es für jeden – von Kindesbeinen bis hin ins höhere Alter – entsprechende Angebote gibt. Dabei hat Schober ihren Posten erst vor knapp einem Monat übernommen. Zuvor war sie allerdings bereits im Vorstand tätig. "Ich bin Ernährungstrainerin und habe mich deshalb hier engagiert", verrät sie.

Angebote für Vereine und die Schule

Schober versucht – neben Angeboten für Einzelpersonen – vor allem auch den zahlreichen Köstendorfer Vereinen und der Schule ein umfangreiches Programm anzubieten. "Für manche Menschen ist es schwierig, sich alleine zu motivieren", ist die Obfrau überzeugt. Wenn sich gleich ein Verein anmeldet, sei es aufgrund der Gruppendynamik wesentlich einfacher. So gibt es etwa für die Ortsbäuerinnen einen Kurs über Wiesenkräuter und was sich daraus herstellen lässt – z.B. Salben und Kosmetik.

Mountainbikes und Elektrofahrräder

Für die Schüler steigt heuer ein Mountainbike-Fahrtechnikkurs im Rahmen des Ferienprogrammes. Neben dem Fahren selbst – inklusive Bremsgefühl und Wurzelstrecken – geht es dabei auch um das richtige Verhalten in der Natur. Die ältere Generation kann sich in einem separaten Angebot umfassend mit dem Thema "E-Bike" beschäftigen.

"Etwas tun, bevor es zu spät ist"

Für Vizebürgermeisterin Angelika Neumayr zählt vor allem die mit der "Gesunden Gemeinde" verbundene Prävention: "Man sollte anfangen etwas für sich zu tun, bevor etwas passiert. Danach braucht man viel länger, um sich regenerieren zu können." Dabei unterstützt die Gemeinde das Projekt mit 2.500 Euro, die jährlich im Budget eingeplant sind.

Körperlich und psychisch fit

Dass hier neben der körperlichen Gesundheit auch auf die psychische geachtet wird, beweisen etwa Angebote zur Stressreduktion und "Safer-Internet-Workshops". Dabei sollen Kinder von Anfang an den Umgang mit sozialen Netzwerken lernen. Neben der "Netiquette", stehen hier auch Datenschutz und Privatsphäre auf dem "Stundenplan".
Für die "Gesunde Gemeinde" selbst, die eng mit Avos und der Salzburger Gebietskrankenkasse zusammenarbeitet, zählt vor allem die Vernetzung. Seit heuer arbeitet sie eng mit der FIT-Union zusammen und kann auch deren Kontakte nützen.
Zudem sind unter anderem auch Ärzte und Physiotherapeuten Teil der Organisation. "Wir haben in Köstendorf wirklich so gut wie alles", ist Neumayr überzeugt.

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