Gemeinsames Dienstleistungszentrum wird langsam Realität

V.l.: Bgm. Peter Eder und Alt-Bgm. Amerhauser bei der Bekanntgabe der Zusammenarbeit vor einem Jahr.
  • V.l.: Bgm. Peter Eder und Alt-Bgm. Amerhauser bei der Bekanntgabe der Zusammenarbeit vor einem Jahr.
  • Foto: Grabler
  • hochgeladen von Michaela Ferschmann

BÜRMOOS, ST. GEORGEN (fer). Vor mehr als einem Jahr wurde von den beiden Nachbargemeinden Bürmoos und St. Georgen der Bau eines gemeinsamen Dienstleistungszentrums beschlossen. Dazu hatten sich die Gemeinden einen eigenen Verband gegründet.

Grund für das Vorhaben sind hohe Einsparungen, die sich durch die Zusammenarbeit ergeben sollen. Die beiden alten Recyclinghöfe sind nicht besonders modern, in absehbarer Zeit hätten beide Gemeinden neu bauen müssen.
Der damalige St. Georgener Bürgermeister Fritz Amerhauser und der Bürmooser Bürgermeister Peter Eder hatten dabei die Idee einer interkommunalen Zusammenarbeit, die es in dieser Form in ganz Salzburg noch nicht gibt. In Oberösterreich werden derartige Kooperationen schon umgesetzt, dort schauten sich die beiden Bürgermeister auch um in der Planungsphase, um sich zu informieren. Das relativ neue Altstoffzentrum in St. Georgen im Attergau hat es den beiden besonders angetan. Das neue Wertstoffsammelzentrum Bürmoos-St. Georgen soll ähnlich gebaut werden. Hier soll man Metalle, verschiedene Werkstoffe, Plastiksorten und vieles mehr trennen können. Die Gemeinden verkaufen diese neuen getrennten Rohstoffe und liefern nicht nur Müll ab.

Auf einem St. Georgener Grundstück, das an der Gemeindegrenze zu Bürmoos liegt, werden der gemeinsame Wertstoffsammelhof mit Bauhof gebaut, das Gebäude soll auch mit Büroräumlichkeiten ausgestattet werden. Dieses Grundstück bringt St. Georgen mit in den Verband, dafür verringert sich der finanzielle Aufwand für die Gemeinde. Etwa ein Drittel der rund 2,1 Millionen Baukosten übernimmt das Land.
Mitte 2014 sollte eigentlich mit dem Bau begonnen werden, die Eröffnung erhofften sich die beiden Gemeinden im Herbst. Der erste euphorische Zeitplan konnte nicht ganz eingehalten werden. Nach neuestem Stand der Dinge wird nun erst im Herbst diesen Jahres mit der Ausschreibung des Bauvorhabens begonnen. Baubeginn soll dann aber fix im Frühjahr sein. Der Winterdienst wird heuer das erste Mal bereits als Start des neuen Dienstleistungszentrums von den beiden Gemeinden gemeinsam ausgeführt.

Was neu hinzukommt ist die Überlegung, in das Dienstleistungszentrum vielleicht auch die Jäger unterzubringen mit Räumlichkeiten für die Zerlegung des Wildes und für den Direktverkauf.

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