Rundstreckentrophy feiert Comeback
Großes Rennwochenende am Salzburgring
- Formel-Nachwuchs in der F4.
- Foto: Manuel Mackinger/IGMS
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Nach 15 Jahren feiert ein traditionsreicher Veranstaltungsname sein Comeback: Am 30. und 31. Mai bringt die Rundstreckentrophy gleich mehrere Rennserien an einem Wochenende an den Salzburgring. Im Mittelpunkt stehen die zentraleuropäische Formel 4, starke Tourenwagenfelder und Nachwuchstalente.
PLAINFELD. Ein Name mit Geschichte kehrt an den Salzburgring zurück: Die Rundstreckentrophy bündelt am Samstag, dem 30. Mai, und am Sonntag, dem 31. Mai, erstmals seit 15 Jahren wieder mehrere Rennserien an einem Wochenende. Motorsportfans dürfen sich auf ein dichtes Programm freuen: von der zentraleuropäischen Formel-4-Meisterschaft „Certified by FIA” über die TCR Eastern Europe bis hin zum Clio Cup Bohemia, Swift Cup Europe, Twingo Cup und der kroatischen Tourenwagen-Meisterschaft ist alles dabei.
- Tourenwagen-Action mit der TCR Eastern Europe.
- Foto: Manuel Mackinger/IGMS
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Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Formel 4. Für Salzburgring-Geschäftsführer Ernst Penninger ist der Auftritt der Nachwuchsserie ein starkes Signal: „Die Rennen einer hochwertigen und modernen Formel-Nachwuchsserie am Salzburgring sind für uns eine riesige Bereicherung. Die Jugendförderung war immer schon Teil der DNA dieser Rennstrecke.“
Mehr als 30 Starterinnen und Starter werden erwartet. Bemerkenswert ist auch der wachsende Anteil junger Frauen im Feld: Rund ein halbes Dutzend Fahrerinnen soll laut offiziellen Angaben in Salzburg an den Start gehen.
Häkkinen-Tochter erstmals in Salzburg
Zu den bekanntesten Namen zählt Ella Häkkinen. Die 15-jährige Finnin ist die Tochter des zweifachen Formel-1-Weltmeisters Mika Häkkinen und gehört zum Nachwuchsprogramm von McLaren. Nach Erfolgen im Kartsport bestreitet sie ihre erste Formel-4-Saison und kommt nun erstmals an den Salzburgring.
- Elena Häkkinen, Tochter von Mika Häkkinen.
- Foto: F4 CEZ
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Ebenfalls im Blickpunkt steht Mathilda Paatz. Die 17-jährige Deutsche fährt parallel für Aston Martin in der F1 Academy und reist direkt vom Großen Preis von Kanada nach Salzburg. Mit Rückenwind vom Saisonauftakt am Red Bull Ring kommen außerdem David Walther aus Dänemark, Elia Weiss aus Deutschland und Max Karhan aus Tschechien in den Flachgau. Weiss hat dabei eine besondere Verbindung zur Rennstrecke: Er ist der Sohn von Claudia Hürtgen, die als Tourenwagenpilotin am Salzburgring viele Erfolge feiern konnte. Österreichisch vertreten ist unter anderem das Team Renauer Motorsport mit zwei Fahrzeugen.
Tourenwagen und Windschattenduelle
Auch abseits der Formel 4 ist das Programm breit aufgestellt. In der TCR Eastern Europe reist Martin Kadlečík aus Tschechien als Tabellenführer nach Salzburg. In der Serie sind Tourenwagen der Marken Audi, Cupra, Hyundai und Honda vertreten.
Seit vielen Jahren regelmäßig am Salzburgring zu Gast ist der Swift Cup Europe. Dort zählt Tim Gábor aus Ungarn zu den erfahrenen Markenpokal-Spezialisten. Aus österreichischer Sicht will Bastian Frischmann in der ungarisch dominierten Meisterschaft um Spitzenplätze mitkämpfen.
Ein Wiedersehen gibt es zudem mit dem beliebten Clio Cup. Mit 33 gemeldeten Teilnehmern ist hier ein besonders volles Feld zu erwarten. Etwas weniger leistungsstark, aber keineswegs weniger spannend wird es im Twingo Cup: Die heckgetriebenen Fahrzeuge mit rund 70 PS gelten als Garant für enge Windschattenduelle.
- Das Halo-System ist ein bogenförmiger Cockpitschutz aus Titan, der seit 2018 in der Formel 1 verpflichtend ist.
- Foto: Manuel Mackinger/IGMS
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Zehn Rennen am Sonntag
Nach einem Testtag am Freitag stehen am Samstag zunächst die Freien Trainings und Qualifyings auf dem Programm. Ab 15.50 Uhr folgen die ersten Rennen der Formel 4, der TCR Eastern Europe und des Clio Cups.
Am Sonntag geht es bereits um 8.15 Uhr weiter. Bis 16.20 Uhr sind insgesamt zehn Rennen geplant, unterbrochen nur von der Mittagsruhe. Die Formel 4 trägt aufgrund des großen Starterfeldes gleich vier Rennläufe aus, alle anderen Serien absolvieren jeweils zwei Rennen. Für Motorsportfreunde im Flachgau wird die Rückkehr der Rundstreckentrophy damit zu einem kompakten Rennwochenende mit viel Nachwuchs, Tradition und internationalem Starterfeld.
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