28.11.2016, 15:29 Uhr

Befreit doch das Oberndorfer BORG

Manuel Bukovics, Redakteur Bezirksblätter Flachgau, mbukovics@bezirksblaetter.com

Kommentar

10,75 Millionen Euro für ein neues BORG in Oberndorf! Doch diese Jubelbotschaft hat einen kleinen Wermutstropfen. Zwar wird hier darauf geachtet, dass die Grundlagen auch für moderne pädagogische Konzepte – etwa freieres Lernen – geschaffen werden, doch hängt die Schule dennoch am Rockzipfel des BORG Nonntal. Administrator, Sekretariat und Schulwart gibt es in Oberndorf nicht. Dass sogar Lehrer dabei helfen, Sessel zu reparieren und die Schule aufsperren, zeugt von vorbildlichem Einsatz. Doch warum ist das überhaupt nötig? Klar, gespart wird heutzutage überall, Schulen werden in Cluster zusammengefasst, um Synergien zu nutzen. Aber: Eine Distanz von mehr als 21 Kilometern und eine Fahrzeit von gut 35 Minuten zwischen "Mutterschule" und "Filiale" – das kann nicht sein. Bleibt nur zu hoffen, dass auch der Bund das erkennt und das neue Oberndorfer BORG 2018 unter eigener Leitung eröffnet werden kann.


Hier geht's zum Artikel "Beim Oberndorfer BORG fahren die Bagger auf"
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