Gmünd
Kriseninterventionsteam zieht Bilanz

Margit Decker, Gabriele Pichler-Litschauer, KI-Teamleiter Manuel Traschl, Anita Winkler, Tanja Huber, Sigrun Müller, Silvia Tüchler und Herta Koller.
  • Margit Decker, Gabriele Pichler-Litschauer, KI-Teamleiter Manuel Traschl, Anita Winkler, Tanja Huber, Sigrun Müller, Silvia Tüchler und Herta Koller.
  • Foto: RKNÖ
  • hochgeladen von Katrin Pilz

Gut ein Jahr nach Beginn der Coronavirus-Pandemie zieht das Kriseninterventionsteam der Bezirksstelle Gmünd Bilanz über die Kriseninterventionseinsätze in dieser schwierigen Zeit.

GMÜND. Nach manchen Rettungseinsätzen können sich Angehörige oder Freunde in einer traumatischen und psychisch angespannten Situation befinden und Unterstützung benötigen. Genau für diese Menschen sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krisenintervention (KI) im Roten Kreuz Gmünd da. Sie erklären, beruhigen und hören zu: Die speziell geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams werden oft angefordert, um unmittelbar nach einem Rettungseinsatz für die psychosoziale Betreuung von Angehörigen zu sorgen.

Von den Kontaktbeschränkungen während der Coronavirus-Pandemie waren zunächst auch die KI-Teams betroffen - so wurde seit März 2020 der Kontakt eingeschränkt und es wurden bis Mitte des letzten Jahres nur telefonische Beratungen durchgeführt. Zwischen Mai 2020 und Juni 2020 sind die Einsätze wieder leicht gestiegen und im Juli 2020 konnte der einsatzstärkste Monat mit fünf Einsätzen verzeichnet werden.

22 Einsätze im Jahr 2020

Trotz der Einschränkungen zieht man eine positive Bilanz: "Auch in der Pandemie wird der Dienst der KI-Teams angenommen und gebraucht. Die Einsatzzahlen haben sich seit Oktober, im Vergleich zum Jahr 2019, wieder normalisiert und man sieht, dass die Betreuung der Angehörigen, trotz der Einschränkungen funktioniert", ist der KI-Teamleiter Manuel Traschl zufrieden. "Was uns vor große Herausforderungen stellt ist die Kommunikation und die Abstimmung im Team. Auch wir unterliegen der Kontaktbeschränkungen, wollen mit gutem Vorbild voran gehen und tauschen uns daher schon seit Längerem mittels Videokonferenzen aus."

Seit April 2021 wird die telefonische Beratung wieder vermehrt durch persönliche Einsätze ersetzt. "Was uns stolz macht ist, dass seit Beginn der Coronavirus-Pandemie nie ein Einsatz nicht durchgeführt wurde. Alle Einsätze wurden entweder telefonisch, oder persönlich absolviert. Dafür auch ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team", so Traschl abschließend.

Im Jahr 2020 wurden insgesamt 22 Einsätze (2019: 34) von acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 87 freiwillig geleisteten Einsatzstunden (2019: 170) absolviert.

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